Gemeinsame Herzenssache für 140 Spitzen-Wissenschaftler: Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung eröffnet
140 Wissenschaftler in ganz Deutschland arbeiten nun zusammen für ein Ziel:Unter dem Dach des neu gegründeten Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) bündeln sie ihre Kräfte, um die Prävention, Diagnostik und Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verbessern. „Damit im Kampf gegen Volkskrankheiten wie etwa Herzinsuffizienz und Herz-Rhythmusstörungen aus vielen kleinen Schritten ein großer werden kann“,sagte Prof. Thomas Eschenhagen, der Vorstandsvorsitzende des DZHK, während der Auftaktveranstaltung in Berlin.
Nr. 18/3. Mai 2012
Max-Delbrück-Centrum erhält Millionenförderung für ein Deutsch-Israelisches Doktoranden-Ausbildungsprogramm
Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC)
Berlin-Buch pflegt seit vielen Jahren enge Verbindungen zu israelischen
Spitzenuniversitäten - dem Technion-Israel Institute of Technology in Haifa und der Hebrew
University of Jerusalem (HUJI). Jetzt ist es
gelungen, für ein Deutsch-Israelisches Doktoranden-Kolleg „Frontiers in Cell Signaling & Gene
Regulation“ (SignGene) 1,8 Millionen Euro für sechs
Jahre Laufzeit aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds der Helmholtz-Gemeinschaft
einzuwerben. Weitere Partner sind die Humboldt-Universität zu Berlin und die
Charité – Universitätsmedizin Berlin. Das Kolleg ist ein internationales
Ausbildungsprogramm für junge Naturwissenschaftler und ermöglicht es, gemeinsame
Projekte zu aktuellen Fragestellungen der molekularen Medizin zwischen den
Forschergruppen aus Berlin, Haifa und Jerusalem zu vertiefen. In Helmholtz-Kollegs
werden 25 herausragende Nachwuchsforscherinnen und -forscher ausgebildet.
Nr. 17/30. April 2012
Genmutation führt zum Verlust zweier Sinne: Tastsinn und Hörsinn
Wer gut hört, kann auch gut tasten. Wer aber schlecht hört,
hat auch einen schlechteren Tastsinn. Wie das zusammenhängt, haben jetzt Dr.
Henning Frenzel und Prof. Gary R. Lewin vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare
Medizin (MDC) Berlin-Buch entdeckt. Sie konnten zeigen, dass beide Sinne eine
gemeinsame genetische Basis haben. In Patienten mit Usher-Syndrom, einer
erblichen Form der Schwerhörigkeit mit Sehbehinderung, entdeckten sie eine
Genmutation, die ursächlich auch für den schlechteren Tastsinn der Betroffenen
ist. Der Untersuchung waren verschiedene Studien, unter anderem mit ein- und
zweieiigen gesunden Zwillingen vorausgegangen (PloS Biology, doi:10.1371/journal.pbio.1001318)*.
Insgesamt hatten die Forscher 518 Freiwillige untersucht.
Helmholtz-Gemeinschaft und Partner erforschen Ursachen des Metabolischen Syndroms
Berlin, 25. April 2012 – Weltweit erkranken immer mehr Menschen an hochkomplexen Stoffwechselstörungen. Eine besonders schwerwiegende Form ist das Metabolische Syndrom, das durch das gleichzeitige Auftreten von Übergewicht, Bluthochdruck, veränderte Blutfettwerte und Insulinresistenz charakterisiert ist. Obwohl komplexe Erkrankungen intensiv erforscht werden, fehlen interdisziplinäre Ansätze, die das Metabolische Syndrom und seine zu Grunde liegenden Komponenten umfassend erklären. In dem Portfoliothema „Metabolische Dysfunktion und Volkserkrankungen“ forschen die Gesundheitszentren der Helmholtz-Gemeinschaft gemeinsam mit renommierten universitären und außeruniversitären Partnern an den Mechanismen dieses komplexen Krankheitsbildes, um die Ursachen zu verstehen und geeignete Diagnose- und Therapieoptionen zu entwickeln. Das Portfoliothema wird bis 2016 mit insgesamt 15 Millionen Euro gefördert.
Nr. 16/23. April 2012
MDC wird die Basler Deklaration unterzeichnen: Tierversuche sind unverzichtbar für die biomedizinische Forschung
Nr. 15/20. April 2012
Deutscher Technion Preis für deutschen und israelischen Wissenschaftler
Laudator: Nobelpreisträger Prof. Aaron Ciechanover
Der Chemiker Prof. Michael Glickman
von der Technischen Hochschule Israels (Technion) in
Haifa und der Zellbiologe Prof. Thomas Sommer vom Max-Delbrück-Centrum für
Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch haben den Preis der Deutschen Technion-Gesellschaft (Hannover) erhalten. Damit wurden die
besonderen Verdienste der beiden Forscher um die wissenschaftliche
Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Israel gewürdigt. Der Preis wird alle
zwei Jahre vergeben und ist mit je 5 000 Euro dotiert. Die Laudatio hielt der
israelische Nobelpreisträger Prof. Aaron Ciechanover
(Technion). Der Festakt in der Niedersächsischen
Landesvertretung in Berlin stand im Zeichen der Grundsteinlegung des Technion vor 100 Jahren in Haifa.
Nr. 14/30. März 2012
Der Campus als „Stadtlabor“ für nachhaltige Entwicklung
Internationale Expertentagung des MDC auf dem Campus Berlin-Buch
Für die Forschung in Europa ist es ein relativ neues Thema, das Konzept des „grünen Forschungscampus“, des „Green Campus“. Ziel dieses Konzepts ist es, Forschungscampi künftig nachhaltig zu entwickeln. Darauf haben der Wissenschaftliche und Administrative Vorstand des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch, Prof. Walter Rosenthal und Cornelia Lanz, hingewiesen. Das MDC, eine Einrichtung der Helmholtz-Gemeinschaft, hatte am 30. März 2012 auf den Campus Berlin-Buch zu einer internationalen Expertentagung eingeladen. Dabei ging es unter anderem um Energieeffizienz, CO2-Reduktion, Gebäudeplanung, Verkehrsanbindung und Umwelt.
Nr. 13/29. März 2012
MDC-Forscher entdecken neuen Mechanismus für Herzmuskelerkrankung
Bei Herzmuskelerkrankungen (Kardiomyopathien)
ist die Pumpfunktion des Herzens eingeschränkt und der Körper wird nicht mehr
ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Jetzt sind Prof. Michael Gotthardt und
Prof. Norbert Hübner vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC)
Berlin-Buch mit Kollegen in den USA einem molekularen Entstehungsmechanismus
für diese lebensbedrohlichen Erkrankungen auf die Spur gekommen. Sie konnten
zeigen, dass Titin, ein riesiges Protein im Herzen,
bei besonders schweren Formen der Kardiomyopathie
durch den Funktionsverlust eines Helferproteins in seinem Aufbau so verändert
wird, dass das Herz schwächelt (Nature Medicine, doi http://dx.doi.org/10.1038/nm.2693)*.
Nr. 12/13. März 2012
Mit der Magnetresonanz-Tomographie Krankheitsprozessen auf der Spur
Mit neuen bildgebenden Verfahren der Magnetresonanz-Tomographie (MRT) versuchen Grundlagenforscher der Entstehung von Krankheiten auf die Spur zu kommen. Eine Gruppe von Forschern des Experimental and Clinical Research Center (ECRC), einer gemeinsamen Einrichtung der Charité - Universitätsmedizin Berlin und des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch, sowie der Berlin Ultrahigh Field Facility (B.U.F.F.) des MDC hat jetzt in Mäusen Entzündungsprozesse im Gehirn untersucht, die der Multiplen Sklerose (MS) des Menschen ähneln. Sie konnten zeigen, dass es mit einem hochauflösenden MRT möglich ist, Schädigungen des Hirns lange vor Ausbruch der Erkrankung und dem Auftreten klinischer Symptome nachzuweisen (Plos One online, http://dx.plos.org/10.1371/journal.pone.0032796)*.
Nr. 11/2. März 2012
Bluthochdruck- und Nierenspezialist Prof. Friedrich Luft wird 70
Prof. Friedrich Luft, Direktor des Experimental and Clinical Research Center (ECRC) der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch, begeht am 4. März 2012 seinen 70. Geburtstag. Der Bluthochdruck- und Nierenspezialist leitet darüber hinaus am MDC eine Forschungsgruppe. Der Forschungsschwerpunkt des Klinikers und Forschers sind vor allem die genetischen Ursachen des Bluthochdrucks und den damit verbundenen Organschäden.
Nr. 10/29. Februar 2012
Charité und MDC-Forscher zeigen mit 7-Tesla-MRT: Multiple Sklerose zerstörerischer als bislang angenommen
Mit einem 7-Tesla-Magnetresonanz-Tomographen (MRT) haben
Forscher in Berlin nahezu doppelt so viele Schäden im Gehirn von Patienten mit
Multipler Sklerose (MS) nachweisen können, wie mit dem in der
Routine-Diagnostik üblichen 1,5-Tesla-MRT. „MS-Patienten sollten daher in
Zukunft sehr viel früher und noch konsequenter behandelt werden“, empfiehlt der
Leiter der Studie, Prof. Friedemann Paul vom Exzellenzcluster NeuroCure und dem Experimental and Clinical Research Center
der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Max-Delbrück-Centrums für
Molekulare Medizin (MDC) in Berlin-Buch (Archives of Neurology published online Feb.
20, 2012. doi:10.1001/archneurol.2011.2450)*.
Nr. 9/ 28. Februar 2012
Prof. Rosenthal: „Neuer Verbund wird Forschung entscheidend voranbringen“
Spitzengespräch mit Bundesministerin Schavan zur künftigen Kooperation von MDC und Charité
Prof. Walter Rosenthal, Stiftungsvorstand und
Wissenschaftlicher Vorstand des Max- Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin
(MDC) Berlin, hat das Spitzengespräch mit Bundesforschungsministerin Annette
Schavan zu den Plänen einer engeren Zusammenarbeit im Bereich Forschung von MDC
und Charité als konstruktiv und sehr motiviert bezeichnet. „Die
institutionalisierte Kooperation zwischen der Charité, einem der größten
Universitätsklinika Europas, und dem MDC, das als einzige deutsche Einrichtung
zu den 20 weltweit führenden molekularbiologischen Einrichtungen zählt, wird
die Forschung ganz entscheidend voranbringen. Die bestehende
Forschungsexzellenz zieht neue Exzellenz an. Das wird auch die Attraktivität
des Forschungsstandorts Berlin entscheidend erhöhen“, sagte er.
Nr. 8/27. Februar 2012
Prof. Nikolaus Rajewsky vom MDC mit Leibniz-Preis ausgezeichnet
„Neue Maßstäbe in der Systembiologie gesetzt“
Prof. Nikolaus Rajewsky vom Max-Delbrück-Centrum für
Molekulare Medizin (MDC) Berlin ist am 27. Februar 2012 in Berlin mit dem Leibniz-Preis
ausgezeichnet worden. Er ist mit 43 Jahren der jüngste der diesjährigen elf
Preisträger, die aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen kommen. Der mit bis
zu 2,5 Millionen Euro dotierte wichtigste Förderpreis in Deutschland wird von
der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an exzellente Forscherinnen und
Forscher für herausragende Leistungen vergeben.
Nr. 7/17. Februar 2012
Der Ursprung des Tastsinns
MDC-Forscher entdecken neue Funktion eines bekannten Gens
Ein Gen, das bei Maus und Mensch die Entwicklung der Augenlinse
steuert, hat auch eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung von Nervenzellen für
den Tastsinn. Das haben Neurobiologen des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare
Medizin (MDC) Berlin jetzt entdeckt. Sie stellten fest, dass bei Mäusen, denen
sie in Nervenzellen das Gen (c-Maf) ausschalten, der
Tastsinn eingeschränkt ist. Das gilt ähnlich auch für Menschen, bei denen
dieses Gen mutiert ist. Die Betroffenen leiden schon in jungen Jahren an grauem
Star, einer eigentlich altersbedingten Linsentrübung. Die Patienten haben, wie
Prof. Carmen Birchmeier und Dr. Hagen Wende in Kooperation mit Prof. Gary Lewin
und Dr. Stefan Lechner jetzt zeigen konnten, aufgrund dieser Mutation
Schwierigkeiten Gegenstände, wie etwa ein Blatt Papier, zu halten (Scienceexpress, 16 February
2012 / Page 1 / 10.1126/science.1214314)*.
Nr. 6/ 15. Februar 2012
Beschleunigte Wirkstoffsuche gegen Alzheimer und Parkinson
Prof. Erich Wanker vom MDC erhält Förderung von Helmholtz-Gemeinschaft
Prof. Erich Wanker vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) und Wissenschaftler des Exzellenzclusters NeuroCure erhalten in den kommenden zwei Jahren 675 000 Euro von der Helmholtz-Gemeinschaft. Damit soll die Wirkstoffsuche für Krankheiten, die auf Proteinfehlfaltungen zurückgehen, beschleunigt werden. Dazu zählen auch Alzheimer und Parkinson. Von Seiten des MDC, das zur Helmholtz-Gemeinschaft gehört, wird das Projekt mit derselben Summe unterstützt, so dass für dieses Forschungsprojekt insgesamt 1,35 Millionen Euro zur Verfügung stehen.
Nr. 5/14. Februar 2012
MDC-Forscher der Entstehung von schwerer Gehirnfehlbildung auf der Spur
Forscher des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin
(MDC) Berlin-Buch haben jetzt einen molekularen Mechanismus entschlüsselt,
welcher der häufigsten Gehirnfehlbildung des Menschen zugrunde liegt. Bei der
sogenannten Holoprosenzephalie (HPE) ist das
Vorderhirn (Prosencephalon) nur unvollständig
ausgebildet. Eine Schlüsselrolle spielt dabei eine Bindungsstelle (Rezeptor)
für Cholesterin. Ist sie defekt, können bestimmte Signale nicht empfangen
werden und das Vorderhirn kann sich nicht in zwei Hirnhälften teilen, wie Dr. Annabel
Christ, Prof. Thomas Willnow und Dr. Annette Hammes jetzt in Mäusen gezeigt
haben (Developmental Cell,
DOI 10.1016/j.devcel.2011.11.023)*.
Nr. 4/25. Januar 2012
Neuer Forschungsbericht des Max-Delbrück-Centrums erschienen
Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC)
Berlin-Buch hat jetzt im 20. Jahr seines Bestehens seinen neuen
Forschungsbericht (Research Report) veröffentlicht. In dem 298 Seiten starken,
vorwiegend in Englisch verfassten Bericht für die Jahre 2010/2011 geben die 67 Forschungsgruppen
des MDC sowie die klinischen Gruppen im Experimental and Clinical Research
Center (ECRC) des MDC und der Charité – Universitätsmedizin Berlin einen
Überblick über ihre Arbeiten in den Forschungsschwerpunkten Herz-Kreislauf- und
Stoffwechselerkrankungen, Krebs, Erkrankungen des Nervensystems und Systembiologie.
Nr. 3/23. Januar 2012
MDC-Forscherin Zsuzsanna Izsvák erhält Millionenförderung vom Europäischen Forschungsrat (ERC)
Dr. Zsuzsanna Izsvák, Forschungsgruppenleiterin am
Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch erhält für ihre
Forschung über „springende Gene“ (Transposons) vom Europäischen Forschungsrat
(engl. Abkürzung ERC) 1,94 Millionen Euro. Mit Hilfe der ERC-Fördergelder will
sie in den kommenden fünf Jahren unter anderem untersuchen, welchen Einfluss
stillgelegte Transposons im menschlichen Erbgut auf die Entstehung von
Krankheiten wie zum Bespiel Krebs haben. Mit Dr. Izsvák haben insgesamt neun
Forscherinnen und Forscher des MDC Millionenförderungen vom ERC erhalten.
Nr. 2/10. Januar 2012
Schwere Nierenerkrankungen früh erkennen – neue Biomarker auf die Probe gestellt
Wie erkennt ein Arzt, ob bei einem Patienten, der in die
Notaufnahme einer Klinik eingeliefert wird, die Nieren akut geschädigt sind?
Diese Frage ist mit bisherigen Tests in der klinischen Routine häufig nur
schwer zu beantworten, für die frühe Beurteilung der Schwere des
Krankheitsbildes jedoch von großer Bedeutung. Kliniker vom Experimental and
Clinical Research Center (ECRC) des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare
Medizin (MDC) Berlin-Buch und der Charité – Universitätsmedizin Berlin, des
Helios-Klinikums Berlin sowie von drei Kliniken in den USA haben jetzt in einer
großen Studie zu diesem Thema gezeigt, dass der Nachweis von Proteinen, die
eine geschädigte Niere in den Urin ausschüttet, hilft, Hochrisikopatienten sehr
früh zu erkennen (Journal of the American
College of Cardiology, online, 9. Januar 2012)*.
Nr. 1/9. Januar 2012
Wie Immunzellen Krebszellen zerstören - MDC-Forscher entschlüsseln Mechanismus
Wie effektiv ist eine Krebstherapie mit maßgeschneiderten
Zellen des Immunssystems im Vergleich zu einer medikamentösen Therapie? Dieser
Frage sind Dr. Kathleen Anders und Prof. Thomas Blankenstein vom
Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch mit Forschern vom
Beckman Research Institute des City of Hope Krebszentrums in Duarte,
Kalifornien, USA, nachgegangen. Sie konnten zeigen, dass beide Methoden in
Mäusen große Tumoren abtöten. Doch zerstören die Immunzellen (T-Zellen) außerdem
noch mit den Blutgefäßen die Nahrungszufuhr der Tumoren. Dabei werden quasi als
Nebeneffekt auch die Krebszellen abgetötet, die einer Therapie entkommen und
für ein Wiederauftreten des Tumors verantwortlich sind. Die Forscher hoffen,
dass ihre Erkenntnisse in Zukunft zur Verbesserung der Therapie von
Krebspatienten im Rahmen klinischer Studien genutzt werden können (Cancer Cell,
doi10.1016/j.ccr.2011.10.019)*.

