Einladung

Pressekonferenz Eröffnung Skulpturenpark mit Vorbesichtigung

Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch

Jeanne-Mammen-Saal (Torhaus)

Donnerstag, den 14. September 2000, 11.00 - 13.00 Uhr

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

aus Anlass der Eröffnung des Skulpturenparks des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch am Sonnabend, den 16. September 2000, möchte ich Sie ganz herzlich einladen zu einer

 

Pressekonferenz mit Vorbesichtigung

Donnerstag, den 14. September 2000, 11.00 – 13.00 Uhr

Jeanne-Mammen-Saal (Torhaus - gegenüber vom Café Max)

 

Für den Skulpturenpark konnte das MDC mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie in Höhe von 1,5 Millionen Mark Plastiken, Gemälde und Klanginstallationen von 24 Künstlerinnen und Künstlern erwerben. In der Anlage finden Sie eine Aufstellung der erworbenen Kunstwerke. Eröffnet wird der Skulpturenpark am Sonnabend, den 16. September, um 14.00 Uhr im Rahmen des Tags der offenen Tür aller Forschungseinrichtungen auf dem Campus (siehe Anlage). Auch zu diesen beiden Veranstaltungen sind Sie herzlich eingeladen.

 

Die Auswahl der Kunstwerke für den Skulpturenpark trafen Vertreter des Museumspädagogischen Dienstes Berlin, des Künstlerhofs Buch der Akademie der Künste, der Stiftung Berlinische Galerie, der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie des MDC. Weiter waren Vertreter der Jeanne-Mammen-Gesellschaft beteiligt. Sie hatten dem MDC zuvor schon mehrere Gemälde der Berliner Malerin Jeanne Mammen (1890-1976) als Leihgaben zur Verfügung gestellt. Jeanne Mammen war eng mit dem Berliner Physiker, Biologen und späteren Nobelpreisträger Max Delbrück befreundet. Nach ihm ist das MDC benannt.

 

Bestandteil des Skulpturenparks ist zudem ein Mahnmal der in Berlin lebenden Bildhauerin Anna Franziska Schwarzbach. Es wird die Inschrift tragen: „Zur Erinnerung an die Opfer nationalsozialistischer Euthanasieverbrechen. Von 1939 bis 1944 haben Wissenschaftler des Kaiser-Wilhelm-Institutes für Hirnforschung in Berlin-Buch Gehirne von Opfern der Mordtaten für Forschungszwecke benutzt. Als Verpflichtung und Mahnung für Wissenschaftler und Ärzte zu ethischem Handeln, zur Achtung der unveräußerlichen Rechte aller Menschen und zur Wahrnehmung gesellschaftlicher Mitverantwortung.“ Eingeweiht wird das Mahnmal, das zur Zeit errichtet wird, am Sonnabend, den 14. Oktober 2000, auf dem Campus Berlin-Buch. Es nehmen teil der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, Prof. Hubert Markl, als Vertreter der Nachfolgeorganisation der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Prof. Ernst-Ludwig Winnacker, sowie der Stiftungsvorstand des MDC und Vorsitzende der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, Prof. Detlev Ganten. Dazu geht Ihnen eine gesonderte Einladung zu.

 

Nach der Pressekonferenz am 14. September haben Sie Gelegenheit, bei einem Rundgang die Exponate des Skulpturenparks zu besichtigen. Die Ausstellungsstücke sind sowohl auf dem Campus als auch in verschiedenen Gebäuden des Campus und des MDC zu sehen.

 

Das MDC ist eine von insgesamt 16 Einrichtungen der Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (HGF). Die Helmholtz-Zentren werden zu 90 Prozent vom Bundesforschungsministerium und zu zehn Prozent von dem jeweiligen Bundesland, in dem sie ihren Sitz haben, finanziert. Der Etat des MDC beläuft sich zur Zeit auf etwa 100 Millionen Mark. Zusätzliche Mittel werden in erheblichem Umfang für Forschungsprojekte eingeworben. Das MDC hat rund 700 Mitarbeiter, darunter etwa 300 Wissenschaftler. Das MDC wurde im Januar 1992 gegründet. Es ist hervorgegangen aus drei Zentralinstituten der Akademie der Wissenschaften der DDR in Berlin-Buch. Es ist benannt nach dem in Berlin geborenen deutsch-amerikanischen Nobelpreisträger Max Delbrück (4.9.1906 – 10.3.1981 Pasadena/USA).

 

Ich würde mich freuen, Sie bei der Pressekonferenz in Berlin-Buch begrüßen zu dürfen. In der Anlage finden Sie neben einer Information zum Skulpturenpark eine Pressemitteilung zum Tag der offenen Tür mit Programm, eine Anfahrtsbeschreibung sowie eine Rückantwort, die ich Sie bitte, ausgefüllt an die Pressestelle des MDC zurückzuschicken. Während der Pressekonferenz wird ein Imbiss gereicht.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Barbara Bachtler

 

Pressestelle
Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch
Robert-Rössle-Straße 10
13125 Berlin
Barbara Bachtler
Tel: 030/94 06 - 38 96
Fax: 030/94 06 - 38 33
e-mail: presse@mdc-berlin.de
http://www.mdc-berlin.de/de/news

 

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