Nr. 7/8. Mai 2001
Bundesgesundheitsministerin besucht bundesweit einmaliges Modell für klinische Forschung in Berlin-Buch
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat am Mittwoch (8.
Mai) das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin-Buch sowie
die beiden universitären Bucher Spezialkliniken der Charité, die
Robert-Rössle-Krebs-Klinik und die Franz-Volhard Herz-Kreislauf-Klinik, sowie
das Klinikum-Buch besucht. Dabei informierte sie sich unter anderem über die
molekulare Medizin, den Einsatz adulter Blutstammzellen in der Krebstherapie
sowie über die Kooperation zwischen universitären Kliniken und
Versorgungskrankenhaus.
Die Bucher Charité-Kliniken gehören zu einem in der Bundesrepublik einmaligen Modell für die klinische Forschung. Dieses Modell auf dem Campus Berlin-Buch mit derzeit rund 2 200 Mitarbeitern im Nordosten der Bundeshauptstadt basiert auf drei Säulen: biomedizinische Grundlagenforschung, klinische Forschung und angewandte Forschung. Es wird getragen vom MDC und dem Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP), das sich vor kurzem auf dem Campus angesiedelt hat, den beiden Bucher Charité-Kliniken sowie dem Biotechnologiepark mit Innovations-und Gründerzentrum und über 40 Firmen mit rund 600 Mitarbeitern. Nach der Wende waren 1992 in Berlin-Buch auf Empfehlung des Wissenschaftsrats, eines Beratungsgremiums für Bund und Länder in Fragen der Wissenschaftspolitik, das MDC und der Biotechnologiepark wegen der Existenz der beiden Forschungskliniken gegründet worden.
Barbara Bachtler
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Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch
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