Einladung zur Wanderausstellung “Schwarzer Tod und Amikäfer”
9. Januar 2002 - 28. Februar 2002
Eröffnung: Mittwoch, 9. Januar 2002, 14.00 Uhr
Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch
MDC.C Communications Center
Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
mit der Geschichte und Entwicklung biologischer Waffen befasst sich die Wanderausstellung “Schwarzer Tod und Amikäfer”, die Prof. em. Erhard Geißler, Genetiker und Abrüstungsexperte des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch, konzipiert hat. Sie wird jetzt zum ersten Mal im MDC gezeigt. Zu der Eröffnung der Ausstellung
“Schwarzer Tod und Amikäfer”
Mittwoch, den 9. Januar 2002
14.00 - 16.00 Uhr
Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch
MDC.C Communications Center (Kommunikationszentrum)
Robert-Rössle-Str. 10, 13125 Berlin
möchte ich Sie herzlich einladen.
Die Ausstellung, die bis 28. Februar im Kommunikationszentrum des MDC in Berlin-Buch gezeigt wird, geht nach Angaben von Prof. Geißler auf alle entscheidenden Kapitel des Missbrauchs von Krankheitserregern und Schädlingen als biologische Kampfmittel seit dem Mittelalter ein: von der mutmaßlichen Auslösung des “Schwarzen Todes” im 14. Jahrhundert durch Pestleichen als “Kampfmittel”, über die angebliche Rolle von Kartoffelkäfern als Biowaffen der USA gegen die DDR, bis zu den Versuchen der japanischen AUM-Sekte, nicht nur Giftgas, sondern auch Bakterien und deren Gifte (Toxine) für Terroranschläge zu verwenden. Die Ausstellung schließt ab mit Informationen über die gegenwärtig laufenden Bemühungen, auf internationaler Ebene das völkerrechtliche Verbot von Massenvernichtungsmittel zu verbessern.
Sie wurde unterstützt von dem Förderprogramm “Wissenschaft im Dialog”, des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft (Essen) sowie vom Heimatverein Frankenberg/Sachsen e.V. und war zuvor bereits im “Biohistoricum, Museum und Forschungsarchiv für die Geschichte der Biologie” in Neuburg an der Donau/Bayern und auf Schloss Sachsenburg bei Frankenberg/Sachsen zu sehen. Sie wird anschließend vom 7. März - 16. April 2002 im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden gezeigt. Darüber hinaus ist die gleichnamige ständige Ausstellung von Mai bis Oktober in Schloss Sachsenburg bei Frankenberg zu sehen.
In der Anlage finden Sie das Programm, Übersichtskarten von Berlin, einen Campusplan, Wegbeschreibungen sowie ein Anmeldeformular, das ich Sie bitte, ausgefüllt an die Pressestelle des Max-Delbrück-Centrums, z. Hd. Brigitte Buntrock, zu schicken.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre
Barbara Bachtler
Pressestelle
Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch
Robert-Rössle-Straße 10
13125 Berlin
Barbara Bachtler
Tel: 030/94 06 - 38 96
Fax: 030/94 06 - 38 33
e-mail: presse@mdc-berlin.des
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