Einladung
„Dialog zur Bio- und Gentechnologie“
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
Vertreter von Politik, Wissenschaft und Medien treffen sich zum
„Dialog zur Bio- und Gentechnologie – Öffentliche Sache: Biomedizin“
am Mittwoch, den 4. Dezember 2002
Max Delbrück Communications Center (MDC.C)
Robert-Rössle-Str. 10, 13125 Berlin
10.00 – 17.00 Uhr,
zu dem ich auch Sie sehr herzlich einladen möchte. Es diskutieren unter anderem Margot von Renesse, die Vorsitzende der Enquête-Kommission „Recht und Ethik der modernen Medizin“ des 14. Deutschen Bundestages, die Mitte Mai dieses Jahres ihren Schlussbericht vorgelegt hat, Prof. Dr. Karl Sperling, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Humanmedizin (Charité, Virchow-Klinikum), Reto U. Schneider von der Neuen Zürcher Zeitung und Präsident des Schweizer Klubs für Wissenschaftsjournalismus sowie Prof. Dieter Simon, Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) und Prof. Jens Reich (MDC-Forschungsgruppenleiter und Mitglied im Nationalen Ethikrat).
Veranstalter der Tagung sind die Arbeitsgruppe „Bioethik und Wissenschaftskommunikation“ am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC), die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und die BBAW. Auf der Tagung sollen den Angaben der Veranstalter zufolge, Möglichkeiten der Vermittlung von naturwissenschaftlichen Inhalten vorgestellt und diskutiert werden. Dabei gehe es zum Beispiel um folgende Fragen: „Inwieweit können wissenschaftliche Institutionen selbst einen Beitrag liefern?“, „Welche Möglichkeiten öffentlicher Partizipation (Teilnahme) sind denkbar und sinnvoll?“ und „Welche Erfahrungen existieren mit Technik-Diskursen?“
Die BBAW wird auf dieser Tagung erste Ergebnisse ihres Gentechnologieberichts öffentlich vorstellen und diskutieren. Damit soll, wie es weiter heißt, eine Instanz geschaffen werden, die regelmäßig über den Stand sowie Probleme und Folgen der Gentechnologie in Deutschland informiert und damit eine Basis für öffentliche Diskurse bietet. Die Friedrich-Ebert-Stiftung setzt mit der Veranstaltung ihre Dialogreihe zur Bio- und Gentechnologie mit dem MDC in Berlin-Buch fort.
Die Arbeitsgruppe „Bioethik und Wissenschaftskommunikation“ am MDC ist im März 2002 vom Bundesforschungsministerium (BMBF) als interdisziplinäre Arbeitsgruppe, in die auch Gastwissenschaftler des Forschungszentrums Jülich (FZJ) eingebunden sind, eingerichtet worden. Sie beschäftigt sich mit gesellschaftlichen und ethischen Aspekten der biomedizinischen Forschung. Ein zentrales Thema der für drei Jahre geförderten Arbeitsgruppe ist dabei die Frage, wie die Öffentlichkeit in die Diskussion zu ethischen Fragestellungen in der Biomedizin einbezogen werden kann. Im Rahmen des Forschungsprojekts sollen verschiedene Dialogverfahren entwickelt, umgesetzt, bewertet und gegebenenfalls optimiert werden. Dabei soll die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Gesellschaft (Politik, Medien und Öffentlichkeit) mit Hilfe dieser Diskursverfahren verstärkt werden. (Siehe auch: http://www.mdc-berlin.de/forschung/schwerpunkte/index.htm sowie www.bioethik-diskurs.de).
Programm und Anmeldung
In der Anlage finden Sie das Tagungsprogramm, das auch unter
http://www.diskurs-bioethik.de/documents/wissensdatenbank/veranstaltungen
abrufbar ist sowie ein Anmeldeformular für die Tagung, welches ich Sie bitte, ausgefüllt an die Pressestelle des MDC, z. Hd. Brigitte Buntrock, zu schicken. Anfahrtspläne und einen Campusplan bitte siehe: http://www.mdc-berlin.de/ueber_das_mdc/adresse/index.htm.
Ich würde mich freuen, wenn diese Tagung in Berlin Ihr Interesse fände.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre
Barbara Bachtler
Pressestelle
Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch
Robert-Rössle-Straße 10
13125 Berlin
Barbara Bachtler
Tel: 030/94 06 - 38 96
Fax: 030/94 06 - 38 33
e-mail: presse@mdc-berlin.de
http://www.mdc-berlin.de/de/news

