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Forschungsschwerpunkte


Drei große Forschungsprogramme bestimmen das Profil des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch:

Sie sind eingebettet in den Forschungsschwerpunkt Gesundheit der Helmholtz-Gemeinschaft, zu der auch das MDC gehört.

Das Konzept des MDC, "Molekulare Medizin“, ist der Ansatz, Krankheitsursachen über Disziplingrenzen hinweg zu untersuchen, da Krankheiten oft eine gemeinsame molekulare Basis haben. Genetik / Genomik, Molekular- und Zellbiologie werden die disziplinären Unterscheidungen in der Humanbiologie in der Zukunft weiter auflösen. Die Forschungsschwerpunkte des MDC liegen vor allem in der Molekular- und Zellbiologie, in der Entwicklungsbiologie und Stammzellforschung sowie der Aufklärung von Signalwegen und deren gegenseitigen Wechselwirkungen. Dazu werden am MDC verschiedenste Tiermodelle generiert. Übergreifende Forschungsgebiete wie Genetik / Genomik, Bioinformatik / Systembiologie, als auch Strukturbiologie wurden in den letzten Jahren ausgebaut.

Ein wichtiges Anliegen des MDC ist die Translation, die Übertragung gewonnener Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung in die klinische Anwendung. In gemeinsamen Forschungsprojekten mit den Klinikern der Charité - Universitätsmedizin Berlin suchen die Wissenschaftler des MDC nach Genen, die bei Krankheiten wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und erblich bedingten Herzvergrößerungen, Krebs und neurodegenerativen Erkrankungen eine Rolle spielen. Im Zentrum für experimentelle und klinische Forschung, dem Experimental and Clinical Research Center (ECRC), werden Grundlagenforschung und klinische Forschung unter einem Dach zusammengeführt. Das ECRC wurde gemeinsam von MDC und Charité gegründet, um durch diese neue Form der Zusammenarbeit, Erkenntnisse schneller in die Praxis überführen zu können.