Neuromuskuläre und kardiovaskuläre Zellbiologie
A theory is something nobody believes, except the person who made it.
An experiment is something everybody believes, except the person who made it.
- Albert Einstein, attributed
Mission
Mit unseren Untersuchungen zur neuromuskulären und kardiovaskulären Zellbiologie wollen wir die mechanistischen Grundlagen von Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems und des Skelettmuskels verstehen, um darauf basierend neue therapeutische Strategien zu entwickeln.
Dabei ist es unser Ziel, sowohl Wissenschaftler als auch Mediziner aus- und weiterzubilden, so dass Ergebnisse der Grundlagenforschung direkt der Patientenversorgung zugute kommen.
Das Gotthardt-Labor:
Am Max-Delbrück-Center für Molekulare Medizin in Berlin-Buch untersuchen wir die Rolle von Titin, dem größten Protein im menschlichen Köper, in der Detektion und Umsetzung mechanischer Signale (Dehnung von Zellen). Diese Arbeiten werden unser Verständnis von Ursache und Verlauf erblicher Herz- und Muskelerkrankungen erweitern und es ermöglichen neue Therapiestrategien zu entwickeln. Unser Langfristiges Ziel ist es zu verstehen, wie Veränderungen in Struktur oder Biomechanik in ein molekulares Signal umgesetzt wird.
Als Grundlage für unsere Untersuchungen von Titins Signal- , Struktur- und elastischen Domänen habe wir unterschiedliche Gen-defiziente Mäuse und Zellkultursystem erzeugt, die es erlauben Titins Muskel- und nicht-Muskel-Funktionen zu untersuchen. Wir verwenden eine Kombination von zellbiologischen, biochemischen und genetischen Werkzeugen, um die Rolle von Titin als Dehnungssensor zu untersuchen.
Unter Verwendung eines vergleichbaren methodischen Ansatzes (Funktionsverlust in vivo), haben wir einen induzierbare Defizienz des Coxsackie-Adenovirus-Rezeptors erreicht. Mit diesem Modell haben wir gezeigt, dass CAR essentiell für die Embryonalentwicklung ist und die elektrischen Eigenschaften des Herzens bestimmt.
Aktuelles:
5.3.2008 – Positive Evaluation des SFB/TR-19
1.2.2008 – Start Katharina Rost

