Ausbildung in translationaler Medizin

 

Die Ausbildung von Naturwissenschaftlern und Medizinern in der translationalen Medizin ist eine wesentliche Zielsetzung des ECRC.  Hierbei werden die unterschiedlichen Curricula in der naturwissenschaftlichen Ausbildung und der Facharztausbildung berücksichtigt. Gemeinsame Ausbildungsprogramme für Naturwissenschaftler und Mediziner und die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Mitarbeit an interdiziplinären Projekten vermitteln den Einblick in den angrenzenden Fachbereich, dessen zentrale Fragestellungen und Arbeitsmethoden und legen die Basis für eine spätere erfolgreiche Kooperation über die Grenzen von Grundlagenwissenschaft und Medizin hinweg. 

 

Graduiertenschulen:

TransCard Research School

Im Rahmen des TransCard Programms werden exzellente junge Forscher in der translationalen Medizin ausgebildet. Der Schwerpunkt liegt auf der Aufklärung genetischer und molekularer Mechanismen, die Herz-Kreislauf- und Stoffwechselkrankheiten zu Grunde liegen, um diese Erkenntnisse von der Laborbank an das Krankenbett zu übertragen.

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Myograd - International Research Training Group for Myology Berlin / Paris

Die DFG-geförderte internationale Graduiertenschule bietet ein englisch sprachiges Ausbildungsprogramm, welches das gesamte Spektrum der Muskel-bezogenen Zell- und Molekularbiologie  sowie klinische Aspekte der Muskelkrankheiten behandelt. Partnereinrichtungen sind die Freie Universität, die Humboldt Universität zu Berlin und die Charité - Universitätsmedizin Berlin zusammen mit der Universität Pierre et Marie Curie in Paris (Paris VI).

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Die nächsten Meilensteine zur Karriere als Physician Scientist:

Klinisches Ausbildungsprogramm (KAP)

Im KAP-Programm, das bis Ende 2015 lief, konnten sich promovierte Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen, die eine wissenschaftliche Karriere anstreben, um eine Stelle zur Durchführung eines eigenen Forschungsprojekts in einer MDC-Arbeitsgruppe für die Dauer von 2 Jahren bewerben. Ziel des Programms ist es, in einer wissenschaftlich exzellenten Umgebung die Qualifikation zur selbständigen Forschung, zum Verfassen von Publikationen und Drittmittelanträgen und zur Gründung einer eigenen Arbeitsgruppe zu erwerben. Eine Fortsetzung des Programms ist in der Diskussion.

  

Programm für ECRC-Projektgruppen

Die Ausschreibungsrunden für ECRC-Projektgruppen richten sich gleichermaßen an Grundlagenwissenschaftler und Kliniker aller Karrierestufen, die ein klar translational ausgerichtetes Forschungsprojekt planen. Besonders interessant für klinische Projektgruppenleiter sind die ECRC-finanzierten Rotationsstellen, die es ermöglichen, die klinische Ausbildung und die eigene Forschung miteinander zu vereinbaren. Die Förderung umfasst 5 Jahre. Es wird erwartet, dass klinische Gruppen Kollaborationen mit MDC-Gruppen eingehen. Experimentelle Gruppen sollten klinische Partner als Co-Antragsteller aufnehmen. Im Sommer 2015 wurde eine neue Ausschreibungsrunde durchgeführt, in der vier Anträge zur Förderung ab 2016 ausgewählt wurden.