Entwicklung neuartiger anti-arrhythmischer Medikamente

Über die Nahrung (Fischöl) aufgenommene omega-3 mehrfach ungesättigte Fettsäuren (n-3 PUFAs) wie beispielsweise die  Eicosapentaensäure (EPA) schützen über bisher weitgehend unbekannte Mechanismen vor Arrhythmien und plötzlichem Herztod. Wir haben gefunden, dass diese positiven Effekte durch Cytochrom P450 Enzyme vermittelt werden, die n-3 PUFAs zu (n-3)-Epoxyeicosanoiden umsetzen. Ausgehend von diesen Ergebnissen streben wir jetzt an (1) eine neue Klasse von anti-arrhythmischen Medikamenten zu entwickeln, wobei 17,18-Epoxyeicosatetraensäure, der bioaktive Metabolit der EPA, als Leitstruktur dient und (2) den vermuteten G-Protein gekoppelten Rezeptor zu identifizieren, der spezifisch mit den (n-3)-Epoxyeicosanoiden interagiert und das eigentliche Zielmolekül der neuartigen anti-arrhythmischen Medikamente darstellt.