OMEICOS Therapeutics: Neuer Wirkstoff gegen Vorhofflimmern

Unser Herz schlägt 60- bis 100-mal pro Minute, durchschnittlich rund 42 Millionen mal pro Jahr. Gelegentliche Herzrhythmusstörungen sind nicht selten, vor allem bei älteren Menschen. Am häufigsten ist das Vorhofflimmern, das Betroffene oft als unregelmäßiges „Herzrasen“ beschreiben, teils begleitet von Atemnot und Angstzuständen. Bedingt durch die alternde Gesellschaft steigt die Zahl der betroffenen Menschen, derzeit geschätzte 5-10 Millionen allein in der Europäischen Union, jährlich weiter an. Kritisch ist dies vor allem deshalb, weil das Risiko eines Schlaganfalls oder Herzinfarkts durch Herzrhythmusstörungen deutlich erhöht ist.

Nr. 36/11. Dezember 2013

„Sie fürchtete, berühmt zu werden“ – MDC-Symposium zum 100. Geburtstag von Prof. Marguerite Vogt

„Marguerite Vogt liebte ihre Arbeit, die sie bis ins hohe Alter hinein fortführte, fürchtete aber ,berühmt zu werdenʽ, da das mit ihrer Arbeit kollidieren könnte.“ Das sagte der renommierte Krebsforscher Prof. Georg Klein vom Karolinska-Institut in Stockholm auf einem wissenschaftlichen Symposium, mit dem das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch am 10. Dezember 2013 die Krebsforscherin und Virologin Marguerite Vogt gewürdigt hat. Die Forscherin, die aus Berlin stammte, und in Berlin-Buch ihre wissenschaftliche Arbeit begann, wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Sie gilt als eine der herausragenden Wissenschaftlerinnen des 20. Jahrhunderts.

Einladung

„Scientific Symposium in Memory of

Marguerite Vogt - A Pioneer in Viral Oncology”

Dienstag, 10. Dezember 2013, 15:00 Uhr

Max Delbrück Communications Center (MDC.C), Axon 1

Robert-Rössle-Straße 10, 13125 Berlin

Nr. 35/28. November 2013

MDC-Forscher: Warum der Basale Brustkrebs so aggressiv sein kann

Angriffspunkte für Entwicklung neuer Therapien identifiziert

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Darunter ist eine Form besonders aggressiv: der Basale Brustkrebs, auch Östrogen-negativer Brustkrebs genannt. Forscher des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch haben jetzt Hinweise dafür gefunden, warum diese Krebsart so bösartig sein kann. Zugleich haben sie Angriffspunkte für die Entwicklung neuer und wirksamerer Therapien identifiziert. Die Arbeit von Dr. Jane Holland, Regina Vogel, Prof. Walter Birchmeier und weiteren Mitgliedern der MDC-Arbeitsgruppe, Dr. Balász Györffy (Charité – Universitätsmedizin Berlin und Semmelweis Universität in Budapest, Ungarn) sowie Pathologen der Charité und Dr. Klaus Eckert (EPO Experimentelle Pharmakologie und Onkologie GmbH), hat jetzt das open access Journal Cell Reports online* veröffentlicht.

Nr. 34/20. November 2013

Curt Meyer-Gedächtnispreis für Dr. Dr. Sandrine Sander vom MDC

Neues Schlüsselelement für Entstehung des Burkitt-Lymphoms entdeckt

Für neue Erkenntnisse über die Entstehung des Burkitt-Lymphoms, eines bösartigen, rasch wachsenden Tumors, der häufig im Kindesalter auftritt, ist die Krebsforscherin Dr. med. Dr. rer. nat. Sandrine Sander vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch mit dem Curt Meyer-Gedächtnispreis ausgezeichnet worden. Der mit 10 000 Euro dotierte Preis wurde der 36-jährigen Wissenschaftlerin am 19. November 2013 im Rahmen eines Symposiums in Berlin überreicht.

 

Nr. 33/8. November 2013

Wie die Umhüllung von Nervenfasern gesteuert wird

MDC-Forscher gewinnen neue Erkenntnisse über diesen fundamentalen Prozess

Neue Erkenntnisse über die Ausbildung und Differenzierung von Nervenfasern (Axone), über die Nervenzellen Informationen empfangen oder weiterleiten, hat jetzt Dr. Tamara Grigoryan aus der Forschungsgruppe von Prof. Walter Birchmeier am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch gewonnen. Axone können umhüllt sein – dann leiten sie Informationen schneller weiter – oder sie benötigen keine Hülle. In Zusammenarbeit mit der Forschungsgruppe der MDC-Entwicklungsbiologin Prof. Carmen Birchmeier konnte sie bei Mäusen zeigen, wie die Umhüllung oder Hüllenlosigkeit der Axone im peripheren Nervensystem gesteuert wird (PNAS, doi: /10.1073/pnas.1310490110)*.

Nr. 32/7. November 2013

Prof. Klaus Rajewsky in Weimar mit Ehrenmedaille geehrt

Der Immunologe Prof. Klaus Rajewsky vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch ist mit der Ehrenmedaille der Gesellschaft für Signaltransduktion (engl. Abk. STS) in Kooperation mit der Zeitschrift Cell Communication and Signaling (CCS) geehrt worden. Mit ihrer höchsten Auszeichnung würdigt die Gesellschaft Prof. Rajewsky`s Entwicklung einer Technik, mit der in Mäusen gezielt Gene in bestimmten Geweben und zu bestimmten Zeitpunkten aus- und eingeschaltet werden können. Damit eröffnete sich ein neuer Zugang grundlegende biologische Prozesse in gesunden und kranken Zellen zu erforschen. Die Medaille wurde ihm am 6. November 2013 auf der 17. Tagung der Gesellschaft in Weimar überreicht.

Nr. 31/4. November 2013

Humboldt-Fellowship für jungen amerikanischen Forscher in Berlin

Dr. Jean-Yves K. Tano von der Universität von Toledo, Toledo, Ohio, USA, ist mit einem Alexander von Humboldt-Fellowship für Postdoktoranden ausgezeichnet worden und wird damit in Berlin forschen. Er wird in der Forschungsgruppe von Prof. Maik Gollasch im Experimental and Clinical Research Center (ECRC) arbeiten, einer gemeinsamen Einrichtung des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) und der Charité – Universitätsmedizin Berlin auf dem Campus Berlin-Buch. Bevor Dr. Tano im November dieses Jahres an das ECRC kam, hatte er zuvor einen zweimonatigen Deutschkurs am Goethe-Institut in Berlin absolviert.

Nr. 30/8. Oktober 2013

Blutkrebs: MDC-Forscher entdecken warum sich die Erkrankung verschlimmert und Medikamente unwirksam werden

Krebsforscher des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch haben einen molekularen Mechanismus entdeckt, der das Fortschreiten einer bestimmten Form von Blutkrebs, der chronisch myeloischen Leukämie (CML), bewirkt und Medikamente unwirksam macht. Dr. Marina Scheller (jetzt Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf) und Prof. Achim Leutz erbrachten den Nachweis, dass diese beiden Prozesse bei der CML – Verschlechterung der Krankheit und Unwirksamkeit von Medikamenten – direkt zusammenhängen, da sich zwei zelluläre Signalwege in die Quere kommen. Ihre Erkenntnisse bieten neue Konzepte für die Entwicklung von Kombinationstherapien gegen die gefürchtete Progression der Erkrankung (Journal of Experimental Medicine, doi:10.1084/jem.20130706)*.

Nr. 29/27. September 2013

ERC-Millionen für Prof. Thomas Willnow vom MDC

Typ-2-Diabetes und Adipositas Risikofaktoren für Alzheimer

Prof. Thomas Willnow vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch erhält in den kommenden fünf Jahren 2,4 Millionen Euro vom Europäischen Forschungsrat (ERC – European Research Council) in Straßburg (Frankreich). Er ist einer von 284 Spitzenforschern in Europa, die den angesehenen ERC Advanced Research Grant 2013 erhalten haben. Insgesamt hatten sich 2 408 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um diesen Förderpreis beworben.

Nr. 28/16. September 2013

W3-Professur für Prof. Oliver Daumke vom MDC

Der Biochemiker und Proteinkristallograph Prof. Oliver Daumke hat jetzt den Ruf auf eine W3-Professur an die Freie Universität (FU) Berlin angenommen. Es ist eine gemeinsame Berufung von der FU und dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch, das zur Helmholtz-Gemeinschaft gehört. Der Lehrstuhl für „Strukturbiologie des Membranverkehrs“ gehört zum FU-Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie.

Nr. 27/16. September 2013

Italienische Forscherin bekommt Helmholtz-Nachwuchsgruppe am MDC

Die Krebsforschung des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) soll Verstärkung bekommen. Die italienische Biologin Dr. Michela Di Virgilio wird eine Helmholtz-Nachwuchsgruppe erhalten und von der Rockefeller Universität in New York, USA, an das MDC, eine Forschungseinrichtung der Helmholtz-Gemeinschaft, kommen. Sie wird voraussichtlich im September 2014 ihre Arbeit am MDC aufnehmen. Die jährliche Förderung beträgt 250 000 Euro über fünf Jahre. Insgesamt fördert die Helmholtz-Gemeinschaft in der elften Förderrunde 19 Nachwuchsgruppenleiter, davon neun Frauen. Sie wurden aus 66 Bewerbungen ausgewählt. Derzeit sind am MDC zwei Helmholtz-Nachwuchsgruppen tätig.

Einladung

60 Jahre DNA

13. – 14. September 2013

Museum für Naturkunde, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch, Gläsernes Labor

Nr. 26/22. Juli 2013

Zwei MDC-Gruppen erhalten Helmholtz-Förderung für internationale Kooperationen

Bekämpfung der Adipositas – Stoffwechsel und Neurodegeneration

Zwei Forschungsgruppen des zur Helmholtz-Gemeinschaft gehörenden Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch können ihre Zusammenarbeit mit Brasilien und Dänemark jetzt intensivieren. Prof. Michael Bader und Prof. Thomas Willnow erhalten für die kommenden drei Jahre aus dem neuen Förderprogramm “Helmholtz International Research Groups“ jeweils insgesamt 150 000 Euro. Hinzu kommen Fördermittel in gleicher Höhe aus den jeweiligen Ländern.

Nr. 25/4. Juli 2013

US-Neurowissenschaftlerin mit Alexander von Humboldt-Stipendium am MDC

Die amerikanische Neurowissenschaftlerin Dr. Sonya B. Dumanis von der Georgetown University in Washington DC, USA wird mit einem Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) ab Sommer diesen Jahres an das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin-Buch kommen. Die junge Forscherin, die vor kurzem in den USA promoviert hat, wird für zwei Jahre in der Forschungsgruppe von Prof. Thomas Willnow arbeiten. Dort wird sie sich mit Untersuchungen zu den genetischen Ursachen der Alzheimer Krankheit beschäftigen.

Nr. 24/28. Juni 2013

Helmholtz International Fellow Award für Prof. Yehudit Bergman aus Israel

Kooperation mit Max-Delbrück-Centrum

Die israelische Krebsforscherin und Immunologin Prof. Yehudit Bergman von der Hebrew University in Jerusalem (HUJI), Israel, ist für ihre exzellente Forschung mit dem Helmholtz International Fellow Award geehrt worden. Die Auszeichnung ermöglicht es ihr, eine bereits mit dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch bestehende Kooperation zu vertiefen. Prof. Bergman ist eine von insgesamt 13 herausragenden Forscherinnen und Forschern aus dem Ausland, die den mit jeweils 20 000 Euro dotierten Preis der Helmholtz-Gemeinschaft erhalten. Zum Preis gehört, laut Helmholtz-Gemeinschaft, außerdem eine Einladung zu einem flexiblen Forschungsaufenthalt an einem Helmholtz-Zentrum.

Nr. 23/26. Juni 2013

Max-Delbrück-Centrum als „familienbewusst“ ausgezeichnet

Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch ist am 26. Juni 2013 mit dem Zertifikat zum audit berufundfamilie erneut für seine „familienbewusste Personalpolitik“ ausgezeichnet worden. Mit dem MDC erhielten in einer Festveranstaltung in Berlin nach Angaben der Veranstalter insgesamt 304 Arbeitgeber das Zertifikat. Darunter waren 161 Unternehmen, 106 Institutionen und 37 Hochschulen. In Berlin gehört das MDC zu 23 zertifizierten Institutionen. Das Zertifikat vergibt die 1998 von der gemeinnützigen Hertie-Stiftung gegründete berufundfamilie gGmbH. Das audit steht unter der Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder und Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler.

Nr. 22/21. Juni 2013

Alzheimer-Enzym für Überraschungen gut

Wichtige Rolle für Bildung und Funktion von Muskelspindeln

Das Enzym beta-Sekretase verursacht die schädigenden Eiweißablagerungen der Alzheimer-Krankheit. Forscher arbeiten deshalb an Medikamenten, die das Enzym blockieren, um die Erkrankung zu stoppen. Doch Bace1, wie die Forscher das Enzym kurz nennen, ist für Überraschungen gut. Es ist zusammen mit einem Wachstumsfaktor (Neuregulin-1) für die Bildung und Funktion von Muskelspindeln nötig, die für einen konstanten Muskeltonus sorgen und Muskeln davor schützen, sich zu überdehnen. Das hat jetzt der Entwicklungsbiologe Dr. Cyril Cheret aus der Forschungsgruppe von Prof. Carmen Birchmeier am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch an Mäusen gezeigt. Danach bilden sich die Muskelspindeln nicht richtig aus, wenn Bace1 während der Entwicklung fehlt. Ist das Enzym im ausgewachsenen Organismus blockiert, sind die Muskelspindeln in ihrer Funktion stark beeinträchtigt (EMBO Journal, doi:10.1038/emboj.2013.146)*.

Nr. 21/18. Juni 2013

Berliner Institut für Gesundheitsforschung eröffnet

Übertragung von Forschungsergebnissen in die Klinik stärken

Das Berliner Institut für Gesundheitsforschung (BIG) – Berlin Institute of Health (BIH) ist am 18. Juni 2013 mit einem Festakt in Berlin eröffnet worden. An ihm nahmen Bundesforschungsministerin Johanna Wanka sowie die Berliner Wissenschaftssenatorin Sandra Scheeres teil. Im BIG – BIH bündeln das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch, das zur Helmholtz-Gemeinschaft gehört, und die Charité – Universitätsmedizin Berlin, eines der größten Universitätsklinika Europas, ihre Forschung. Ziel ist, die Übertragung (Translation) von Forschungserkenntnissen in die Klinik zu stärken. Erstmals wird damit in Deutschland zugleich ein ganzheitlicher, systemmedizinischer Forschungsansatz verfolgt. Bund, Land und Helmholtz-Gemeinschaft stellen MDC und Charité für den Aufbau von BIG – BIH in den kommenden fünf Jahren rund 300 Millionen Euro zur Verfügung. Die Stifterin der Charité-Stiftung, Johanna Quandt, unterstützt das BIG – BIH zudem mit 40 Millionen Euro.

 

Nr. 20/3. Juni 2013

Wissenschaftler aus Kiel und Berlin identifizieren neue genetische Risikoregionen für Neurodermitis

Wissenschaftlern in Kiel und Berlin ist es in Zusammenarbeit mit Forschern aus England, Irland, der Schweiz sowie den USA, Japan und China gelungen, in vier Genen Varianten zu identifizieren, die das Risiko für Neurodermitis stark erhöhen. Die Ergebnisse der Studie der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie und des Instituts für klinische Molekularbiologie (IKMB) des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) sowie des Exzellenzclusters Entzündungsforschung, des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch und der Pädiatrischen Allergologie des Experimental and Clinical Research Centers der Charité und des MDC veröffentlichte jetzt die Fachzeitschrift Nature Genetics (http://www.nature.com/ng/journal/vaop/ncurrent/full/ng.2642.html).

Nr. 19/ 1. Juni 2013

Spanische Doktorandin des MDC gewinnt Sciene Slam des rbb

Nuria Cerdá-Esteban, Diplom-Biochemikerin und Doktorandin aus Spanien am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch, hat am Freitagabend, den 31. Mai 2013, den science slam des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb) gewonnen. Am Finale der zum ersten Mal vom rbb veranstalteten Bühnen-und Fernsehshow „Wissenschaft bühnenreif“ hatten sieben Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher aus der Region teilgenommen. Sie mussten in der live Sendung in fünf Minuten unterhaltsam und informativ über ihre Forschung berichten. Nuria Cerdá-Esteban hatte erklärt, wie sich ein Embryo entwickelt und wie aus einer Zelle ein Organ wird.

Nr. 18/31. Mai 2013

20 000 Euro-Spende für Immuntherapie gegen Brustkrebs am MDC

Mit 20 000 Euro aus einer Benefizgala unterstützt der Potsdamer Verein „Music against Cancer e.V.“ ein Forschungsprojekt von Prof. Antonio Pezzutto zur Impfung gegen Brustkrebs am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch. Prof. Pezzutto ist Gruppenleiter für den Bereich Molekulare Immuntherapie am MDC und Leiter der Klinik m.S. Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie am Campus Benjamin Franklin der Berliner Charité. Larissa von Bretten, die aus Kanada stammt und die Spendenkultur für die Forschung dort kennt, hatte zusammen mit ihrem Mann, Gordon von Bretten, die Spendengala initiiert. Das Ehepaar besuchte am 31. Mai 2013 das Forschungslabor am MDC, um sich vor Ort über den Fortgang der Arbeiten zu informieren.

Nr. 16/ 24. Mai 2013

Deutsche und israelische Forscher gewinnen neue Erkenntnisse zur Proteinentsorgung

Zellen haben ein ausgeklügeltes System, um defekte und nicht mehr benötigte Proteine kontrolliert zu entsorgen und damit Schaden vom Körper abzuwenden. Dr. Katrin Bagola und Prof. Thomas Sommer vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch sowie Prof. Michael Glickman und Prof. Aaron Ciechanover vom Technion, der Technischen Hochschule Israels in Haifa, haben jetzt eine neue Funktion eines Enzyms entdeckt, das an diesem lebenswichtigen Prozess beteiligt ist. Sie konnten zeigen, dass ein Faktor, kurz Cue1, in Hefezellen nicht nur Rezeptor und Aktivator für eine Komponente des Abbau-Apparats ist, sondern auch dazu beiträgt, dass das defekte Protein einen molekularen Stempel erhält, der es für den Abbau markiert (Molecular Cell, doi: org/10.1016/j.molcel.2013.04.005)*.

Nr. 17/24. Mai 2013

Blockade des Immunsystems brechen

neue Ansätze zur Glioblastomtherapie

Glioblastome zählen zu den bösartigsten Hirntumoren. Trotz modernster Behandlungsmethoden bricht die Erkrankung meist wieder aus. Ein Grund dafür ist, dass das Umfeld des Tumors, Forscher sprechen von Mikromilieu, das Immunsystem blockiert. Auf der Tagung „Brain Tumor 2013“ im Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch berichtete Prof. Michael Platten (Universitätsklinikum Heidelberg und Deutsches Krebsforschungszentrum, DKFZ) über neue Forschungsansätze, die die Blockade des Immunsystems durchbrechen, es aktivieren und die Hirntumore bekämpfen.

Nr. 15/ 22. Mai 2013

Max-Delbrück-Medaille für US-Stammzellpionier Prof. Irving Weissman

Der amerikanische Stammzellforscher Prof. Irving Weissman von der Stanford Universität in Kalifornien, USA, hat am Dienstagabend, den 21. Mai 2013, die Max-Delbrück-Medaille des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch erhalten. Mit der Auszeichnung ehrt das MDC die seit Jahrzehnten wegweisenden Forschungen des Wissenschaftlers zu Stammzellen.

Nr. 14/13. Mai 2013

Serotonin vermittelt Bildung neuer Nervenzellen bei körperlicher Aktivität

Neue Erkenntnisse von MDC-Forschern bei Mäusen

Mäuse, die im Laufrad rennen, bilden vermehrt neue Nervenzellen im Gehirn. Dafür unabdingbar ist der Botenstoff Serotonin. Das haben jetzt Dr. Friederike Klempin, Daniel Beis und Dr. Natalia Alenina aus der Forschungsgruppe von Prof. Michael Bader am Max-Delbrück-Centrum (MDC) Berlin-Buch herausgefunden. Mäuse, die aufgrund einer Veränderung im Erbgut kein Serotonin im Gehirn bilden, haben zur Überraschung der Forschergruppe zwar die gleiche Anzahl neugebildeter Nervenzellen wie Mäuse mit Serotonin. Bei ihnen wird jedoch die Nervenzellneubildung durch Rennen im Laufrad nicht erhöht. (Journal of Neuroscience, Doi:10.1523/JNEUROSCI.5855-12.2013)*.

Einladung

„Brain Tumor 2013“

Donnerstag, 23. Mai – Freitag, 24. Mai 2013

Max Delbrück Communications Center (MDC.C)

Robert-Rössle-Str. 10, 13125 Berlin

Nr. 12/7. Mai 2013

Deutsches Stammzellnetzwerk gegründet

Stammzellforscher in Deutschland bündeln ihre Expertise. Sie gründeten deshalb am Dienstag, den 7. Mai 2013, in Berlin das „Deutsche Stammzellnetzwerk“ (German Stem Cell Network – GSCN). Zum Präsidenten wählten die 12 Gründungsmitglieder aus Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen aus ihren Reihen Prof. Dr. Oliver Brüstle (Universität Bonn). Vizepräsident ist Prof. Andreas Trumpp vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) Heidelberg. Der dritte im Vorstand ist Prof. Albrecht Müller (Universität Würzburg). Die Geschäftsstelle mit Koordinator Dr. Daniel Besser ist am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch angesiedelt. Das Bundesforschungsministerium (BMBF) fördert die Initiative zunächst mit über 300 000 Euro.

Nr. 11/30. April 2013

Neues Laborgebäude des MDC eingeweiht - Benannt nach dem Physiologen Max Rubner

Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch hat am 30. April 2013 den modernsten Laborbau des Campus Berlin-Buch eingeweiht. Der Bau des Dresdner Architekturbüros Rohdecan Architekten GmbH enthält Labore, die passgenau auf die Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten werden können. Das Labormöbelkonzept wurde in Zusammenarbeit mit dem Fachhersteller Eurolabors AG eigens für das MDC entwickelt. Der 23-Millionen-Euro-Bau ermöglicht den Forschern damit größtmögliche Flexibilität für ihre Arbeit und er ist darüber hinaus auch nachhaltig. An der Einweihung nahm auch Johanna Quandt, die Enkelin von Max Rubner und Gründerin der Stiftung Charité, teil.

29. April 2013

EU-OPENSCREEN in die neue BMBF-Roadmap für große Forschungsinfrastrukturen aufgenommen

Bundesforschungsministerin Prof. Johanna Wanka hat heute die neue BMBF-Roadmap für Forschungsinfrastrukturen vorgestellt. Darin wird EU-OPENSCREEN, einer europäischen Initiative für das Forschungsgebiet der Chemischen Biologie, zusammen mit zwei weiteren Projekten die höchste Priorität eingeräumt. In dem ebenfalls heute erschienenen Bewertungsbericht des Wissenschaftsrates wird dem Infrastrukturvorhaben, das externen Wissenschaftlern aus Universitäten, Forschungseinrichtungen und KMU Zugang zu einzigartigen Ressourcen und Instrumenten für die Wirkstoffforschung bieten wird, eine erhebliche Auswirkung auf die Gesundheitsagenda bescheinigt.

Nr. 10/10. April 2013

Körpereigenen Notfallmechanismus für Blutbildung bei Infektionen entdeckt

Ein deutsch-französisches Wissenschaftlerteam in Marseille, Frankreich, hat jetzt einen Notfallmechanismus entdeckt, der den Körper bei einer schweren Infektion oder Entzündung rasch mit neuen weißen Blutzellen versorgt, die das Immunsystem bilden. Die Forschungsgruppe von Dr. Michael Sieweke (Centre d`Immunologie de Marseille-Luminy, CIML, INSERM*, CNRS** und Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, MDC, Berlin-Buch) konnte zeigen, dass die blutbildenden Stammzellen, aus denen alle Blutzellen hervorgehen, sofort und direkt auf die Gefahr reagieren und Zellen produzieren, die vor Infektionen schützen (Nature, http://dx.doi.org/10.1038/nature12026)***. Die Entdeckung könnte in Zukunft Patienten mit Knochenmarktransplantationen helfen, den Aufbau des Immunsystems zu beschleunigen.

Nr. 9/9. April 2013

Neue Erkenntnisse über geheimnisvolle Immunzellen im Gehirn bei Alzheimer

Die Ablagerungen im Gehirn von Alzheimer-Patienten sind umgeben von hirneigenen Immunzellen, den Mikroglia. Das hatte schon Alois Alzheimer vor mehr als 100 Jahren bei der nach ihm benannten nervenzellschädigenden Erkrankung beschrieben. Aber noch immer ist unklar, welche Rolle diese Immunzellen des Gehirns bei der Alzheimer-Erkrankung spielen. Helfen sie, die Ablagerungen von Alzheimer-Patienten abzubauen? Licht ins Dunkel dieser geheimnisvollen Zellen bei der Alzheimer-Erkrankung bringt jetzt eine Arbeit von Forscherinnen und Forschern des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch und der Charité – Universitätsmedizin Berlin (PLoS One, doi:10.1371/journal.pone.0060921)*.

Nr. 8/5. April 2013

MDC- und FMP-Forscher entdecken Hemmstoff für Ödeme

Forscher des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch und des Leibniz-Instituts für Molekulare Pharmakologie (FMP) haben jetzt eine Substanz entdeckt, die die Wassereinlagerung in Körpergewebe und damit die Bildung von Ödemen verhindern kann. Die Ergebnisse von Dr. Jana Bogum (MDC/FMP) aus der MDC-Forschungsgruppe von Prof. Walter Rosenthal und PD Dr. Enno Klußmann könnten künftig für die Behandlung der exzessiven Wassereinlagerung bei Patienten mit Herzschwäche (Herzinsuffizienz) von Bedeutung sein. Zugleich haben die Forscher mit einem neuartigen Forschungsansatz einen neuen molekularen Regulierungsmechanismus des Wasserhaushalts in der Niere entdeckt (Journal of the American Society of Nephrology, doi:10.1681/ASN.2012030295)*.

 

Nr. 6/26. März 2013

Neue Einblicke in die Entwicklung des Herzens

Die Erkenntnisse tragen auch zum Verständnis von Fehlbildungen bei

Von außen sieht unser Körper völlig symmetrisch aus. Die meisten inneren Organe sind jedoch asymmetrisch angelegt, so auch das Herz: Die rechte Hälfte ist für den Lungenkreislauf zuständig, die linke versorgt den übrigen Körper. Nur durch diese Asymmetrie kann das Herz seine Aufgabe effektiv erfüllen. Die MDC-Forscher Dr. Justus Veerkamp und Priv.-Doz. Dr. Salim Seyfried haben nun bei Zebrafisch-Embryonen klären können, auf welche Art sich linke und rechte Herzhälfte unterschiedlich entwickeln. Ihre Erkenntnisse wurden in der Fachzeitschrift Developmental Cell (doi: http://dx.doi.org/10.1016/j.devcel.2013.01.026)* veröffentlicht.

Nr. 7/26. März 2013

Mahnmal auf dem Campus Berlin-Buch mit Hakenkreuzen geschändet

Unbekannte haben das Mahnmal auf dem Campus Berlin-Buch mit Hakenkreuzen geschändet. Sie besprühten die Figur des Kindes sowie die Stelen mit dem Nazisymbol in rot und schwarz sowie mit dem Wort „Lüge“ und der Zahl 88. Acht steht für den Buchstaben H. Neonazis benutzen die 88 als Synonym für „Heil Hitler“. Die Betreibergesellschaft des Campus hat die Polizei informiert, die die Ermittlungen aufgenommen hat.

Nr. 5/14. März 2013

Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis für MDC-Forscher Dr. James Poulet

14. März 2013 – Für seine herausragenden Leistungen in der biomedizinischen Forschung hat der britische Neurowissenschaftler Dr. James Poulet vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch den Paul-Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis erhalten. Der mit 60 000 Euro dotierte Preis wurde dem Forscher, der im Exzellenzcluster „NeuroCure“ an der Charité Berlin arbeitet, in der Frankfurter Paulskirche verliehen. Dr. Poulet hat laut Paul Ehrlich-Stiftung mit seinen Arbeiten das Verständnis, wie das Gehirn Verhalten beeinflusst, erweitert. Seine Arbeiten seien zudem von grundlegender Bedeutung für die Entwicklung künstlicher Gelenke und Prothesen.

7. März 2013

„Einen international sichtbaren Ort der Lebenswissenschaften schaffen“

Humboldt-Universität, Charité – Universitätsmedizin Berlin und das Max-Delbrück-Centrum gründen das Integrative Forschungsinstitut für Lebenswissenschaften

 

Die Humboldt-Universität zu Berlin (HU) hat am Nachmittag in Kooperation mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin und dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in einem Festakt das neue Integrative Forschungsinstitut (IRI) für Lebenswissenschaften gegründet. Ziel des IRI ist es, den Campus Nord der HU zu einem maßgebenden Wissenschaftspark im Herzen Berlins weiterzuentwickeln, um die gemeinsame Grundlagenforschung in den Bereichen Systembiologie und Theoretische Biologie, den Neurowissenschaften sowie der Infektionsbiologie und Immunologie voranzutreiben. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dieser Disziplinen forschen im IRI Hand in Hand und decken das Wissen um das Leben von der molekularen bis zur komplexen organismischen Ebene ab, um den Fokus für Prävention, Diagnostik und Therapie im klinischen Alltag zu stärken.

Nr. 4/7. März 2013

Internationale Studie: Zu viel Salz könnte Entstehung von Autoimmunerkrankungen fördern

Erhöhter Salzkonsum kann zu einem massiven Anstieg einer Gruppe von aggressiven Immunzellen führen, die an der Auslösung von Autoimmunerkrankungen beteiligt sind. Das hat jetzt eine Studie von Dr. Markus Kleinewietfeld, Prof. David Hafler (beide Yale Universität, New Haven und Broad Institut vom Massachusetts Institute of Technology, MIT, und der Harvard Universität, USA), PD Dr. Ralf Linker (Friedrich-Alexander-Universität, Erlangen-Nürnberg, FAU), Prof. Jens Titze (Vanderbilt Universität und Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) und Prof. Dominik N. Müller (Experimental and Clinical Research Center, ECRC, des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin, MDC und der Charité, Berlin und FAU) gezeigt (Nature, doi: http://dx.doi.org/10.1038/nature11868)*. Bei Autoimmunerkrankungen attackiert das Immunsystem den eigenen Körper, statt Erreger zu bekämpfen.

Nr. 3/27. Februar 2013

Zwei Wettbewerbe für „Kunst am Bau“ des MDC auf dem Campus Berlin-Buch entschieden

Die in Berlin lebenden Künstler Ulrike Mohr und Michael Beutler sind die Gewinner der vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch für zwei Neubauten ausgelobten Wettwerbe „Kunst am Bau“. Das haben jetzt zwei Preisgerichte unter Vorsitz der Kunstwissenschaftlerin Birgit Effinger (Berlin) bzw. des Künstlers Kai Schiemenz (Berlin) entschieden. An der Endrunde des Wettbewerbs hatten acht Künstler und Künstlerinnen sowie Künstlergruppen teilgenommen. Ulrike Mohr soll nach den Empfehlungen der Jury den Außenraum eines neuen Laborgebäudes am nördlichen Haupteingang des MDC auf dem Campus Berlin-Buch gestalten, Michael Beutler den Außenraum des Energie- und Infrastrukturzentrums Süd (EZS) des Campus.

Nr. 2/25. Februar 2013

Nichtoffener Wettbewerb - MDC-Neubau für Berlin Institute for Medical Systems Biology (BIMSB) entschieden

Das Büro Staab Architekten, Berlin, hat den Wettbewerb für den Neubau des „Berlin Institute for Medical Systems Biology“ (BIMSB) in Berlin-Mitte gewonnen. Ein Preisgericht unter Vorsitz von Professor Dörte Gatermann (Köln) hat dem Entwurf von Staab Architekten aus 20 eingereichten Arbeiten nach einer ganztägigen Sitzung am 18. Februar 2013 den 1. Preis zuerkannt. Das BIMSB ist Teil des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin-Buch. Es wird voraussichtlich 2018 von Buch in den rund 35 Millionen Euro teuren Bau auf dem Gelände des Campus Nord der Humboldt-Universität zu Berlin ziehen. Der Baubeginn ist für 2015 vorgesehen.

29. Januar 2013

Grippeviren mit System bekämpfen

Der neue Berliner Forschungsverbund ViroSIgn erforscht die Systemvirologie von Influenza

 

Nr. 1/28. Januar 2013

Mongolischer Bildungsminister im Max-Delbrück-Centrum

Der Bildungsminister der Mongolei, Luvsannyam Gantumur, hat jetzt das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch besucht. Er informierte sich bei Prof. Walter Rosenthal, dem Vorstandsvorsitzenden und wissenschaftlichen Stiftungsvorstand des MDC, über die Forschung und die Doktorandenausbildung am MDC. Der zentralasiatische Staat mit seinen 2,7 Millionen Einwohnern baut in der Hauptstadt Ulan Bator eine deutsch-mongolische Hochschule auf und ist an einer Zusammenarbeit mit deutschen Forschungseinrichtungen sowie am Austausch von Doktoranden interessiert.