LTL-Kurse

Stammzellforschung heute – neue Erkenntnisse, neue Konzepte

Stammzelle, Stammzelltherapie, Stammzellforschung – um diese Themen wird eine kontroverse Debatte in breiten Teilen der Gesellschaft geführt. Aber was macht eine Stammzelle aus? Welche Faktoren entscheiden, ob aus ihr eine Leber oder eine Bauchspeicheldrüse wird? Und können wir Diabetes mit re-programmierten Leberzellen heilen?

Aktuelle Forschungsbereiche am MDC haben als Ziel, genau diese Fragen zu beantworten. An konkreten Beispielen aus dieser Forschung werden die Grundlagen der Stammzellbiologie und die neusten Trends der regenerativen Medizin systematisch erläutert.

Zeitplan

Stattgefunden am: 28. September 2012 und 23. August 2013

 

Lebenswissenschaften auf Spanisch

Genregulation, Stammzellen, Massenspektrometrie, Entwicklung des Herzens - das alles sind hochaktuelle Themen und Methoden, zu denen die besten Köpfe der Welt forschen, auch am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in Berlin-Buch (MDC). Wir laden Sie ein, wo unsere Wissenschaftler Ihnen die neusten Entwicklungen in den Lebenswissenschaften vorstellen und Sie mit spannenden Inhalten für Ihren Unterricht ausstatten. Die Fortbildung findet auf Spanisch (mit Muttersprachlern) statt.

Bericht im MDC Insights am 17.04.2014: "Was Würmer gerne essen"

Zeitplan

Stattgefunden am: 10. April 2014

 

Erforschung der Entwicklung des Nervensystems und seiner Erkrankungen mit Hilfe von molekularbiologischen Techniken und der Elektronenmikroskopie

Es muss jede Menge passieren, bevor aus einer befruchteten Eizelle ein Mensch wird. Ein präzise reguliertes, interaktives Netzwerk von Transkriptions- und Wachstumsfaktoren steuert während der Embryonalentwicklung die zellulären Prozesse, die zur Ausbildung von komplexen Organsystemen wie z B dem Nervensystem ablaufen müssen. Störungen in diesem Netzwerk können gravierende Konsequenzen für die Lebensfähigkeit und Funktion des sich entwickelnden Organismus haben.

Daher hat sich eine der Forschungsgruppen am MDC das Ziel gesetzt, jene Faktoren und Prozesse aufzudecken, die zur Entwicklung des peripheren Nervensystems beitragen. Dabei sind die Forscher auf ein Protein gestoßen, das nicht nur die Ausbildung der Myelinscheide von Nervenzellen während der Embryonalentwicklung steuert, sondern auch für die neuronale Regeneration im adulten Organismus zuständig ist. Lernen Sie am Beispiel dieser Entdeckung die neuesten Konzepte zu Funktion und Aufbau des Nervensystems kennen.

Zeitplan

Stattgefunden am: 23. November 2012, 28. Februar 2014 und 19. Januar 2015

 

Von der Grundlagenforschung zur Arzneimittelentwicklung

Am Beispiel einer tatsächlichen Entdeckung aus der Forschung am MDC und anhand eines aktuellen Arzneimittelentwicklungsvorgangs, wird der Weg von neuen Erkenntnissen der Zellforschung bis zur deren kommerziellen Verwertung anschaulich gemacht. Im Fokus dieses Kurses stehen Begriffe wie Kompartmentalisierung, Protein-Protein Interaktionen, Zellkultur und Modellsysteme.

Zeitplan

Stattgefunden am: 24. Februar 2012, 22. Februar 2013, 15. November 2013 und 10. Oktober 2014

 

Fluoreszenzfarbstoffe in der biologischen Forschung

Die Verwendung von fluoreszierenden Molekülen ist in der biologischen Forschung inzwischen ein Standard bei vielen Anwendungen. Solche biologische Anwendungen sind erst durch modernste Entwicklungen in Chemie und Physik möglich gemacht worden - Gesetze der Optik mussten umgangen, Proteinstrukturen umgebaut und chemischen Reaktionen optimiert werden um Fluoreszenz optimal in der biologischen Forschung einsetzen zu können.

Zeitplan

Stattgefunden am: 22. März 2013 und 28. März 2014

 

Von der DNA zum Protein: Das differenzierte Bild der Genotyp/Phänotyp Relation

Am Beispiel einer genetisch bedingten Herzmuskelerkrankung und anhand von konkreten, aktuellen Ergebnissen aus der Forschung am MDC, wird der Zusammenhang zwischen DNA-Sequenz und Proteinfunktion systematisch erläutert. Im Fokus stehen dabei Begriffe wie genetische Mutationen, Proteinstruktur und Proteinfunktion.

Zeitplan

Stattgefunden am: 20. Januar 2012, 25. Januar 2013, 13. November 2013 und 29. September 2014

 

Erforschung der Gesundheit auf Populationsebene - eine praktische Anleitung

Gesunde Ernährung und Sport reduzieren das Risiko chronischer Erkrankungen - Fakt? Die Beziehung zwischen Lebenstil- und genetischen Faktoren mit dem Erkrankungsrisiko ist sehr komplex. Wie werden solche Studien durchgeführt, Daten erhoben und mit welchem Werkzeugen werden sie ausgewertet? Wie können Sie mit Ihren Schülern gesundheitsbezogene Fragen erforschen, biologische Daten generieren und interpretieren? Die Forscher der Arbeitsgruppe "Molekulare Epidemologie" am MDC zeigen es!

Zeitplan

Stattgefunden am: 24. Januar 2014

 

Depression, Burnout & Co aus klinischer und Molekularer Sicht

Depression, Angst, Sucht betreffen mehr Menschen als man denkt. Wir stellen Ihnen die Wissenschaft hinter den diagnostischen Tests und den Behandlungsmöglichkeiten vor. Wir zeigen Ihnen, was in den Zellen, dem Gehirn und bei dem Patienten/-innen schief läuft wenn Depression zuschlägt und was die Wissenschaft tun kann um zu helfen. In einem historischen und philosophischen Exkurs gehen wir den Definitionen der psychischen Erkrankungen auf den Grund. Anregungen für den Unterricht sind garantiert.

Zeitplan

Stattgefunden am: 09. Januar 2015 und 17. April 2015



Mathe trifft Bio - mathematische Modellierung biologischer Systeme

Moderne Biologie ist quantitativ geworden. Immer öfter wird mathematische Modellierung eingesetzt um komplexe biologische
Zusammenhänge besser zu verstehen. Wir stellen Ihnen mathematische Methoden vor, die in der biomedizinischen
Forschung eingesetzt werden. Diese Methoden wenden Sie gleich im Kurs an, um mit Hilfe frei zugänglicher Software zelluläre
Vorgänge zu simulieren. So können Sie eigenhändig erfahren, wie nah die Forscher bisher der Computersimulation
des Lebens gekommen sind.

Zeitplan

Stattgefunden am: 06. November 2015

 

Zebrafisch – ein Modell für die Herz-Kreislauf-Forschung

Wir stellen Ihnen ein für die Herz-Kreislauf-Forschung wichtiges Tiermodell – den Zebrafisch – vor. Durch gezieltes Ausund
Anschalten der Gene des Zebrafisches, haben wir schon einiges über den menschlichen Herz-Kreislauf erfahren, z.
B. die Organogenese oder die Funktion einzelner Proteine des Herzens. In diesem Kurs lernen Sie, wie z. B. das Stilllegen
der Gene funktioniert und was wir daraus gelernt haben und noch dazu lernen müssen, um die Funktion unseres Herzens
im Detail zu verstehen.

Zeitplan

Stattgefunden am: 04. Dezember 2015

 

Stammzellen und Krebs- die neusten Erkenntnisse aus der Forschung

Tumore bestehen aus einer Vielzahl unterschiedlicher Zellen. Seit neuestem gehen die Wissenschaftler davon aus, dass
ähnlich wie alle Gewebe und Organe durch Stammzellen erhalten und erneuert werden, auch Tumore ihr Bestehen den
Tumorstammzellen “verdanken“. Wir vermitteln Ihnen die Grundlagen der Stammzellbiologie, die aktuellsten Erkenntnisse
der Tumorbiologie, und wie die beiden Gebiete zusammenspielen. Durch eigene Versuche lernen Sie die Methoden
kennen, mit welchen wir Tumorstammzellen im Labor analysieren.

Zeitplan

Stattgefunden am: 22. Januar 2016 und 20. Januar 2017

 

Das Unsichtbare sichtbar machen – neueste Entwicklungen der Mikroskopie

Mit Elektronenmikroskopie können wir schon 1 nm kleine Strukturen sichtbar machen. Ein wenig größere Strukturen lassen
sich in Farbe, multiplex, live und in 3D mit Hilfe der Fluoreszenzmikroskopie visualisieren. Sie besichtigen das Elektronenmikroskop,
stellen selbst einen Semidünnschnitt her und lernen die neusten Entwicklungen in der Lichtmikroskopie kennen.
Sie bereiten die Zellen vor, färben Präparate ein und nehmen am Fluoreszenzmikroskop eigene Messungen vor.

Zeitplan

Stattgefunden am: 26. Februar 2016

 

Systembiologie – Genetik und Epigenetik zur Erforschung der Neurogenese

Die meisten unserer Zellen sind genetisch identisch. Damit sie unterschiedliche Funktionen ausführen können, müssen
die Gene individuell gesteuert werden. Zur Genregulation gehört unter anderem Epigenetik.Lernen Sie bei uns wie moderne
experimentelle Ansätze der Genomik, Proteomik u a eingesetzt werden um ein systematisches Verständnis der
Neurogenese im Modellorganismus Drosophila melanogaster zu gewinnen.

Zeitplan

Stattgefunden am: 11. März 2016

 

New players in the Genome

The central dogma of molecular biology teaches "DNA to RNA to Protein", however this hierarchical view has long been overhauled. Up to 90% of human DNA is estimated to be transcribed into so called non-coding RNAs, that are not translated into proteins. Many of them act as potent modifiers of gene expression. miRNAs are a class of such short non-coding RNAs. They regulate expression of more than a half of eukaryotic genes, thus, affecting multiple biological processes, including cell proliferation, differentiation, apoptosis and senescence. Not surprisingly, miRNAs are involved in many human pathologies, including cancer and neurological disorders and hold great potential as drug targets, disease markers, as well as therapeutic agents. We'll show you how we study their functions.

 

Stattgefunden am: 04. November 2016

 

CRISPR/Cas und andere Wege Gene an- und auszuschalten

Wir stellen Ihnen ein für die Herz-Kreislauf-Forschung wichtiges Tiermodell – den Zebrafisch – vor. Durch gezieltes Aus und Anschalten der Gene des Zebrafisches, haben wir schon einiges über den menschlichen Herz-Kreislauf erfahren, z.B. die Organogenese oder die Funktion einzelner Proteine des Herzens. In diesem Kurs lernen Sie, wie z. B. das Stilllegen der Gene funktioniert und was wir daraus gelernt haben und noch dazu lernen müssen, um die Funktion unseres Herzens im Detail zu verstehen.

 

Stattgefunden am: 02. Dezember 2016

 

DNA-Reparatur, Zellzyklus und Zelltod- aktuelle Forschung zur Verbesserung von Krebstherapien

Chemotherapie und Strahlentherapie, die universellen und am meisten eingesetzten Waffen gegen Krebs, greifen die Erbsubstanz von Krebszellen an und unterdrücken ihre Teilungsfähigkeit. Leider sind diese Therapien mit starken Nebenwirkungen verknüpft und führen häufig nicht zu einem längerfristigen Behandlungserfolg. Forschende am MDC haben Wirkungsmechanismen aufgeklärt, die zu Therapieresistenzen führen können. Jetzt sind sie dabei herauszufinden, wie man die beteiligten Moleküle manipulieren kann damit sie zum Erfolg der Therapien beitragen.

Im Kurs lernen Sie, wie die Reparatur von DNA-Schäden mit den Prozessen der Zellteilung und des programmierten Zelltods verknüpft ist und wie diese Vorgänge die Entstehung bzw. die Therapie von Krebs beeinflussen. Außerdem experimentieren Sie in unseren Forschungslaboren und besichtigen die Wirkstoff-Screening-Unit des Leibniz Instituts für Molekulare Pharmakologie.

Stattgefunden am: 10. Februar 2017

 

Von Menschen und Würmern: was wir von C. elegans über Neurodegeneration lernen können.

Wir nutzen den transparenten Fadenwurm C. elegans als Modellsystem, um die Entstehung und das Fortschreiten von neurodegenerativen Krankheiten zu verstehen. Am Stereofluoreszenzmikroskop werden Sie lebende fluoreszenz-markierte Würmer verfolgen, die humane Proteine synthetisieren, die die Huntington, Alzheimer und Parkinson Krankheit auslösen. Den Abbau der neuronalen Aktivität werden Sie dann in Chemotaxis Experimenten bestimmen und am konfokalen Lichtmikroskop können Sie die Proteinaggregate in allen Details auf zellulärer und sub-zellulärer Ebene weiter analysieren.

In Kooperation mit der neurowissenschaftlichen Gesellschaft.

Stattgefunden am: 24. Februar 2017

 

Bioinformatik – an der Schnittstelle zwischen Informatik und den Lebenswissenschaften

Bioinformatik ist die Erforschung, Entwicklung und Anwendung computergestützter Methoden zur Beantwortung molekularbiologischer und biomedizinischer Fragestellungen.

Schwerpunkt dieser Fortbildung ist die DNA-Sequenzanalyse. Dabei geht es um das schnelle Auffinden von Mustern in Protein- oder DNA-Sequenzen. Sie lernen die Hilfsmittel der Bioinformatiker und Molekularbiologen kennen, die sie beim Umgang mit global verfügbaren Datenbanken anwenden.

Es soll gezeigt werden, welche Algorithmen dahinterstecken und wie im Informatikunterricht das Sequenzalignment praktisch durchführt werden kann.

Zielgruppe: Informatiklehrerinnen und -lehrer der Sek II

Stattgefunden am: 03. März 2017

 

Entwicklung des Nervensystems

Es muss jede Menge passieren, bevor aus einer befruchteten Eizelle ein Mensch wird. Ein präzise reguliertes, interaktives Proteinnetzwerk steuert die zellulären Prozesse, die zur Ausbildung von komplexen Organsystemen ablaufen müssen. Eine der Forschungsgruppen am MDC hat sich das Ziel gesetzt, jene Faktoren und Prozesse aufzudecken, die zur Entwicklung des peripheren Nervensystems beitragen. Lernen Sie in dieser Arbeitsgruppe die neuesten Konzepte zu Funktion und Aufbau des Nervensystems kennen.

In Kooperation mit der neurowissenschaftlichen Gesellschaft.

Stattgefunden am: 10. März 2017