Ultrahochfeld-MR am ECRC

Technologieentwicklung und -anwendung im Bereich  der Hochfeld-Magnetresonanz-Bildgebung (MRI) und -Spektroskopie (MRS) bilden einen neuen Forschungsschwerpunkt im ECRC.

Das wissenschaftliche Konzept verfolgt einen translationalen Ansatz und wird von einem Berliner Konsortium mit den Partnern Charité Universitätsmedizin Berlin, Leibnizinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP), Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) und Physikalische Bundesanstalt (PTB) getragen. Im Rahmen von Kooperationen mit den Firmen Siemens Medical Solutions und Bruker Biospin werden von den Konsortialpartnern neue Verfahren für die Anwendung der Hochfeld-MR in der Herz-Kreislaufforschung, der Krebsforschung und der neurologischen Forschung entwickelt.

Das Forschungsgebäude für Ultrahochfeld-MR wurde als erster Bauabschnitt des ECRC am 20.01.2009 eröffnet und bis Ende 2009 um ein zusätzliches Stockwerk erweitert. Die Anlage ist mit einem klinischen 3-Tesla MRT (Siemens), einem 7-Tesla Ganzkörper-MRT (Siemens) sowie einem 9,4-Tesla Kleintier-MRT (Bruker Biospin) ausgestattet. Auf ca. 900 m² stehen Funktionsflächen und Büros für die physikalische Technologieentwicklung und Forschungsvorhaben zur experimentellen und klinischen MR-Bildgebung zur Verfügung.

 

Berliner Ultrahochfeld-MR-Anlage am ECRC

Photo: Johannes Loebbert, glas kramer loebbert bda, Gesellschaft von Architekten mbH