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Wissenschaft im Centrum

Das MDC in Mitte: Eröffnung des BIMSB-Gebäudes

Willkommen

Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) gibt es nun auch in Mitte. Wir eröffnen feierlich ein neues Haus im Herzen Berlins – und haben damit künftig einen zweiten Standort.

Der Festakt „Wissenschaft im Centrum“ beginnt mit einer Ansprache von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. Während des anschließenden Empfangs werden Rundgänge durch das von Staab Architekten geplante Forschungsgebäude angeboten.

In den Neubau wird das Berlin Institute for Medical Systems Biology (BIMSB) einziehen. Die etwa 250 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen verstehen, wie die Gene das Leben der Zellen in Gesundheit und Krankheit steuern. Dabei sprengen sie traditionelle Fächergrenzen zwischen Biotechnologie, Informatik, Biochemie, Molekularbiologie, Medizin und anderen Disziplinen.

Wie erfolgreich sich das BIMSB seit der Gründung im Jahr 2008 entwickelt hat, belegen bereits Stichworte: Aus einer Arbeitsgruppe wurden 16, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kommen aus aller Welt nach Berlin. Sie gelten als Avantgarde für modernste Methoden, egal ob es um Hochdurchsatztechnologien, um neue Krankheitsmodelle mit Mini-Organen (Organoiden), um die Analyse der Genomarchitektur oder um die Anwendung Künstlicher Intelligenz für die Lebenswissenschaften geht.

Ein Schwerpunkt ist die Einzelzellbiologie. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen den Wandel von einzelnen Zellen im Laufe des Lebens nachvollziehen: wann welche Gene in jeder einzelnen Zelle ein- oder ausgeschaltet werden, wie durch das Zusammenspiel Organe und ganze Organismen entstehen und was genau passiert, wenn Zellen altern, sich regenerieren oder erkranken. Die Redaktion des Wissenschaftsmagazins „Science“ kürte die Pionierleistungen, an denen BIMSB-Forschende beteiligt waren, 2018 zum „Breakthrough of the Year“.

Während des Festakts werden sie einen Einblick in diese zukunftsweisende Forschung bekommen. Es freut uns sehr, Sie an diesem Tag am MDC Campus-Mitte begrüßen zu dürfen.

Martin Lohse

Martin Lohse
Wissen­schaft­licher
Vorstand

Heike Graßmann

Heike Graßmann
Adminis­trativer
Vorstand

Nikolaus Rajewsky

Nikolaus Rajewsky
Leiter des BIMSB

 

 

Programm

14:45 Uhr Einlass und Registrierung

15:30 Uhr

Begrüßung

Prof. Dr. Martin Lohse
Wissenschaftlicher Vorstand des MDC

Grußworte

Prof. Dr. Nikolaus Rajewsky
Leiter des BIMSB

Ansprache

Dr. Angela Merkel
Bundeskanzlerin

Musik

sonic.art Saxophonquartett

Wissenschaftliches Kaleidoskop

Prof. Dr. Ana Pombo
Rieke Kempfer
Dr. Jan Phillip Junker
Dr. Stephan Preibisch

Moderation: Monika Seynsche

16:45 Uhr Empfang

Geführte Rundgänge durch das Haus während des Empfangs

Gebäude

Mit dem Neubau des Labor- und Forschungsgebäudes auf dem Gelände des „Campus Lebenswissenschaften“ der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) hat das MDC in Zukunft einen zusätzlichen Standort im Zentrum Berlins.

Einziehen wird das Berlin Institute for Medical Systems Biology (BIMSB), das seit 2008 das Forschungsprofil des MDC wesentlich erweitert. Die Forschungsgruppen des BIMSB können dort sowohl räumlich als auch inhaltlich eng mit den Naturwissenschaften der HU und der klinischen Forschung an der Charité zusammenarbeiten.

Die Forscherinnen und Forscher am BIMSB wollen verstehen, wie die Gene das Leben der Zellen in Gesundheit und Krankheit steuern. Dabei durchbrechen sie die traditionellen Grenzen zwischen den Disziplinen, etwa zwischen Biotechnologie, Biochemie, Molekularbiologie und Informatik. Laborarbeitsplätze und rechnerintensive bioinformatische und theoretische Arbeitsplätze treffen in dem Neubau aufeinander. Neben der Flexibilität, auf die unterschiedlichen Anforderungen und die variierenden Größen der Arbeitsplätze zu reagieren, soll in dem Gebäude vor allem der Austausch unter den Forschenden gefördert werden. In einem Wettbewerb setzte sich der Entwurf von Staab Architekten durch.

Eckdaten

Architekten, Flächen und Termine

Architekt: Staab Architekten
Bauherr: Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin
Laborplanung: Eurolabors AG
Technische Gebäudeausrüstung: Winter Ingenieure
Elektroplanung: Schröder und Partner
Tragwerksplanung: Dircks, Babilon und Voigt

Baugrundstück: 4570 Quadratmeter
Gesamtnutzungsfläche (Labore und Büros): 5423 Quadratmeter

Baugenehmigung: 6. Januar 2015
Beginn der Roharbeiten: Februar 2016
Inbetriebnahme des Gebäudes: 2019

Ein Entwurf für interdisziplinäres Arbeiten

Die Grundrissstruktur des Gebäudes trägt der interdisziplinären Arbeitsweise Rechnung. Vom Eingangsfoyer erreicht man einen Veranstaltungssaal, der zum Vorplatz hin geöffnet werden kann. Vom Foyer aus gelangt man in eine Treppenhalle, die das kommunikative Zentrum des Hauses bildet. Eine skulpturale Wendeltreppe mit unterschiedlichen Deckenausschnitten verbindet alle Etagen und lädt dazu ein, das Haus zu erkunden. An die Halle sind teilweise verglaste Besprechungs- und Aufenthaltsbereiche angegliedert. Im dritten Obergeschoss kann man zudem eine großzügige Dachterrasse nutzen.

In jedem Gebäudeflügel ist eine Kernzone angelegt, die die unterschiedlichen Labornutzungen aufnimmt. Ein breiter Flur an den Fassaden zum Vorplatz erschließt die Labore und verbindet die Gebäudeflügel auf kurzen Wegen mit dem zentralen Treppenraum. Zur anderen Seite ist den Laboren eine offene Arbeitszone mit theoretischen Arbeitsplätzen vorgelagert und nur durch eine Glaswand abgetrennt. Damit die Laborzonen hochflexibel bleiben, sind an beiden Schmalseiten begehbare Zentralschächte angeordnet, die die Kernzone mit Medien aus den Technikzentralen im Untergeschoss und im sechsten Obergeschoss versorgt. Mit den offen unter der Decke geführten Installationen und dem auf wenige Stützen und Kerne reduzierten Tragwerk entsteht ein leicht anpassbares System.

Die städtebauliche Kubatur des Neubaus wird aus der Addition zweier Volumina gebildet, die durch ihre unterschiedlichen Höhen einen prägnanten Baukörper formen und gleichzeitig Rücksicht auf die umgebende Bebauungsstruktur nehmen. Der dreigeschossige Ostflügel und der siebengeschossige Westflügel werden winkelförmig platziert und formen auf diese Weise einen Vorplatz aus.

Fassade

Zum Vorplatz zeigt sich das Gebäude mit einer nur von schmalen Aluminiumbändern gegliederten Glasfassade. Die transparente Fassade gewährt ankommenden Besucherinnen und Besuchern Einblicke in den Forschungsalltag.

Seine organisch anmutende Bedruckung fasst die geschosshohen Glasscheiben des Gebäudes zusammen. Sie verweist einerseits auf das Forschungsfeld und bildet andererseits einen Kontrast zur orthogonalen Kubatur des Gebäudes. Gleichzeitig bietet es einen grundlegenden Sonnenschutz und vermindert die Spiegelung im Glas und somit das Risiko des Vogelschlags. Zu den Hofseiten prägen klar gegliederte Aluminiumfassaden mit tiefen, naturfarbenen Lamellen das Bild. Sie geben dem Gebäude einen großzügigen Maßstab, zudem lässt der Rhythmus der Lamellen flexible Wandanschlüsse in den dahinterliegenden Büros zu und stellt einen Teil des Sonnenschutzes sicher. 

Anmeldung

Leider ist keine Anmeldung mehr möglich. Bitte kontaktieren Sie bimsb-festakt@mdc-berlin.de oder +49 30 284938-43.

 

Wir bitten um rechtzeitiges Erscheinen. Die Zahl der Sitzplätze ist begrenzt.

Anfahrt

Der Neubau befindet sich in Berlin-Mitte auf dem Gelände des „Campus Lebenswissenschaften“ der Humboldt-Universität zu Berlin (HU).

Ansicht auf Google Maps mit Routenplaner

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Es gibt verschiedene Haltestellen in unmittelbarer Nähe zum Standort. Nahe gelegene Stationen des Berliner Nahverkehrs sind beispielsweise:

  • U Oranienburger Tor
  • S Nordbahnhof
  • S Oranienburger Straße

Geben Sie im Formular Ihren Standort als Startpunkt an und das System der Deutschen Bahn sucht die für Sie passende Verbindung heraus.

26.02.2019

Dienstag, 26. Februar 2019
15:30 bis 17:00 Uhr
(Einlass ab 14:45 Uhr)
im Anschluss Empfang

 

Einlass nur mit Anmeldung!

 

Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin | BIMSB
Hannoversche Str. 28
10115 Berlin

 

Kontakt
bimsb-festakt@mdc-berlin.de

 

Hashtag

#BIMSB2019