T-cells (highlighted red) attacking a cancer cell

Captain T Cell: Finanzierungsrunde in Millionenhöhe

Captain T Cell, ein Spin-off des Max Delbrück Center, hat vor kurzem eine Finanzierungsrunde mit neuen und bestehenden Investoren abgeschlossen. Damit stehen Captain T Cell insgesamt 20 Millionen Euro zur Verfügung, um T-Zell-Therapien der nächsten Generation zur Therapie solider Tumore zu entwickeln.

Die jüngste Finanzierungsrunde sowie bereits bewilligte Fördermittel sichern Captain T Cell ein Gesamtbudget von 20 Millionen Euro, um sein autologes Programm CT127 bis zur klinischen Phase I und sein allogenes Programm für die Behandlung von soliden Tumoren in Richtung klinischer Prüfung voranzubringen. CTC127 basiert auf einer vielseitigen proprietären Engineering-Toolbox, die eine funktionelle „Wehrhaftigkeit” von T-Zellen ermöglicht, um deren Antitumor-Aktivität, Ausdauer und Widerstandsfähigkeit innerhalb der Mikroumgebung solider Tumore zu verbessern.

Die Finanzierungsrunde wurde von Springboard Health Angels und Pluton Asset Holding AG angeführt, beteiligt waren außerdem Sintra Limited und der Technologiegründerfonds Sachsen sowie die bestehenden Investoren i&i Biotech Fund, HIL-INVENT und Brandenburg Kapital.

Die erste klinische Studie wird Captain T Cell im Jahr 2027 starten: ToMA4TA1. Professorin Antonia Busse, Oberärztin in der Abteilung für Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, leitet die vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Berlin koordinierte Studie. Sie wird Patientinnen und Patienten mit verschiedenen fortgeschrittenen MAGE-A4-positiven soliden Tumoren, darunter Lungen-, Blasen-, Magen-Darm-, Eierstock- und Kopf-Hals-Krebs, aus Berlin sowie aus NCT-Standorten in Dresden, Heidelberg, Südwest, WERA und West und dem Klinikum Nürnberg als externem Partner einschließen. Jahrzehntelange Grundlagenforschung am Max Delbrück Center und am Berlin Institute of Health an der Charité (BIH) – unterstützt vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt – hat die Basis für diese Studie gelegt

Herausforderndes Umfeld zum Fundraising

Parallel dazu hat das Unternehmen bereits in vivo vollständige Solid-Tumor-Reaktionen mit einem Programm nachgewiesen, das seine weltweit erste allogene TCR-T-Zell-Plattform nutzt. Dieses Programm wird das Unternehmen zur klinischen Studienreife weiterentwickeln. Außerdem plant es, seine proprietäre, branchenführende Toolbox auf in vivo-T-Zell-Therapieanwendungen auszuweiten.

„Trotz eines schwierigen Fundraising-Umfelds haben wir breite Unterstützung von Investoren gewonnen. Das unterstreicht das starke Wettbewerbsprofil unserer T-Zell-Therapieplattform der nächsten Generation und ermöglicht es uns, diese Therapien zum Wohle von Krebspatientinnen und -patienten voranzutreiben“, sagte Dr. Felix Lorenz, CEO von Captain T Cell. „Unser branchenführendes autologes Programm CTC127 wird eine vollständig finanzierte klinische Studie beginnen, und die weltweit erste allogene TCR-T-Plattform nähert sich der klinischen Einsatzreife.“

 

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