Friedemann Paul und Nikolaus Rajewsky

Einflussreich in ihren Gebieten

Nach einem Ranking von Clarivate gehören Friedemann Paul und Nikolaus Rajewsky erneut zu den am meisten zitierten Wissenschaftler*innen weltweit. Damit wiederholen sie ihren Erfolg aus den vergangenen Jahren. Deutschland liegt im Ländervergleich auf Platz vier – nach den USA, China und UK.

Professor Friedemann Paul und Professor Nikolaus Rajewsky sind laut einem aktuellen Ranking der US-amerikanischen Firma Clarivate besonders einflussreich in ihren jeweiligen Fachgebieten. Ihre Studien werden so oft von anderen Forschenden zitiert, dass sie zum obersten Prozentpunkt in ihrem Feld gehören. Beide waren auch in den vergangenen Jahren in diesem „Who is who“ der Wissenschaft verzeichnet – Friedemann Paul wiederholt seit 2022, Nikolaus Rajewsky seit 2019. Die Liste der „Highly Cited Researchers“ soll die Köpfe hervorheben, die die Grenzen des Wissens verschieben.

Die Liste, die Clarivate alljährlich zusammenstellt, basiert auf einer umfangreichen Analyse aller in der Datenbank „Web of Science“ publizierten Arbeiten. Alle verzeichneten Wissenschaftler*innen haben mehrere Studien publiziert, die zwischen 2014 und 2024 nach Fachgebiet und Veröffentlichungsjahr am meisten zitiert wurden. 

In diesem Jahr umfasst die „Highly Cited Researchers“-Liste mehr als 7.100 Wissenschaftler*innen aus mehr als 60 Ländern. Deutschland liegt im globalen Vergleich auf Rang vier, nach den USA, China und dem Vereinigten Königreich. 

Über unsere Forschenden 

Friedemann Paul ist der ist Direktor des Experimental and Clinical Research Center (ECRC); einer gemeinsamen Einrichtung von Max Delbrück Center und Charité – Universitätsmedizin Berlin. Der Neuroimmunologe und sein Team wollen vor allem Therapeutika und Diagnostik für Krankheiten wie Multiple Sklerose verbessern. Außerdem erforschen sie gemeinsam mit einem internationalen Konsortium entzündliche Prozesse, die der Fehlfunktion oder Schädigung eines Organs vorausgehen.

Nikolaus Rajewsky ist Direktor des Berliner Instituts für Medizinische Systembiologie des Max Delbrück Center (MDC-BIMSB) und leitet die Arbeitsgruppe „Systembiologie und genregulatorische Elemente“. Sein Labor analysiert, wie RNA die Genexpression in Gesundheit und Krankheit steuert. Das Ziel: Krankheiten bereits erkennen, wenn sie in den Zellen entstehen und sie bekämpfen, bevor sie Schaden anrichten.

 

Weiterführende Informationen

 

Kontakt

Jana Schlütter
Redakteurin, Kommunikation
Max Delbrück Center
+49 30 9406 2121
jana.schluetter@mdc-berlin.de oder presse@mdc-berlin.de 

Max Delbrück Center

Das Max Delbrück Center für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft legt mit seinen Entdeckungen den Grundstein für die Medizin von morgen. An unseren Standorten in Berlin-Buch, Berlin-Mitte, Heidelberg und Mannheim erforschen interdisziplinäre Teams die Komplexität von Krankheiten auf Systemebene – von Molekülen und Zellen bis hin zu Organen und dem gesamten Organismus. Gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft, Klinik und Industrie sowie in internationalen Netzwerken entwickeln wir innovative Ansätze für die Früherkennung, personalisierte Therapien und Prävention von Krankheiten. Das 1992 gegründete Max Delbrück Center bietet rund 1.800 Mitarbeitenden aus mehr als 70 Ländern ein vielfältiges, dynamisches und inspirierendes Arbeitsumfeld. Wir werden zu 90 Prozent durch den Bund und zu 10 Prozent durch das Land Berlin finanziert.