Thomas Willnow Portraitbild

„Gefahr fürs Gehirn“ – Urania-Vortrag über Alzheimer

Die Neurowissenschaften bilden eines der stärksten Forschungsfelder Berlins. Die Vortragsreihe Berlin Brains an der Urania zeigt die Bandbreite dieser Forschung in der Hauptstadt – in diesem Jahr unter dem Motto „Junior trifft Senior“. Thomas Willnow und Anna Löwa vom MDC eröffnen die Reihe.

Die mittlerweile siebte „Staffel“ dieser erfolgreichen Zusammenarbeit von Charité – Universitätsmedizin Berlin und Urania Berlin wird 2021 gemeinsam präsentiert vom Einstein-Zentrum für Neurowissenschaften, dem Exzellenzcluster NeuroCure, dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC), dem Sonderforschungsbereich 1315 (SFB1315), dem Centrum für Schlaganfallforschung Berlin (CSB) und dem Bernstein Zentrum für Computational Neuroscience Berlin (BCCN Berlin).

Das diesjährige Motto lautet „Junior trifft Senior“:  Jeweils zwei Neurowissenschaftler*innen stellen gemeinsam ihre aktuelle Forschung vor. Den Anfang machen am 26. Januar um 19.30 Uhr zwei Forschende des MDC: Professor Thomas Willnow, Leiter der AG Molekulare Herz- Kreislaufforschung, und Dr. Anna Löwa von der Technologie-Plattform Organoide am Berlin Institute for Medical Systems Biology (BIMSB). Sie sprechen über „Gefahr fürs Gehirn – den Ursachen von Alzheimer auf der Spur“. Der Vortrag wird aufgezeichnet.
 

Beschreibung

Die Ursachen der Alzheimer-Krankheit werden seit beinahe 120 Jahren erforscht. Dieser Vortrag gibt ein Bild vom aktuellen Forschungsstand. So ist mittlerweile bekannt, dass erbliche Faktoren bei der Entstehung eine wesentliche Rolle spielen. Doch wie identifizieren Wissenschaftler*innen Risikofaktoren im menschlichen Erbgut? Wie klären sie deren Wirkungsweise in "Organoiden" auf, Miniaturgehirnen, die in Kukturschalen wachsen?

Neben Einblicken in ihre Arbeit geben Thomas Willnow und Anna Löwa einen Ausblick. Sie diskutieren, wie ein besseres Verständnis erblicher Faktoren helfen soll, Menschen mit erhöhtem Risiko für Alzheimer Demenz frühzeitig zu erkennen. Und wie vorbeugende Maßnahmen dazu beitragen können, einen Ausbruch der Krankheit zu verhindern.

In Zusammenarbeit mit dem Einstein-Zentrum für Neurowissenschaften u.a.

„Gefahr fürs Gehirn – den Ursachen von Alzheimer auf der Spur“

26. Januar 2021, 19:30 Uhr
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