Offen, kollaborativ, interdisziplinär
Exzellente Forschung entsteht nicht allein aus individuellen Leistungen, sondern dort, wo Menschen gemeinsam ein Umfeld schaffen, das Offenheit, Kreativität und Entwicklung ermöglicht. Um vorbildliche Beispiele sichtbar zu machen, haben jetzt Die Junge Akademie und die Volkswagen Stiftung den Preis „Bestes Forschungsumfeld“ zum zweiten Mal vergeben.
Anis Senoussi und Sophia Levitskaja
Dr. Anis Senoussi und die Doktorandin Sophia Levitskaja haben die AG „Quantitative Entwicklungsbiologie“ am Max Delbrück Center nominiert. Das Labor leitet Professor Jan Philipp Junker. „Das Besondere am Junker Lab ist die Kombination aus offener, kooperativer Wissenschaft, Interdisziplinarität und einer internationalen Community, die Mentoring ebenso schätzt wie Eigenständigkeit. Diese Mischung schafft ein unterstützendes Umfeld für die berufliche Weiterentwicklung – in jeder Phase der Karriere“, sagen die jungen Forschenden.
15 Teams wurden ausgewählt, fünf gewannen ein Preisgeld
An dem Wettbewerb hatten 170 Teams teilgenommen, eine Jury hatte 15 von ihnen ausgewählt. Sie alle stehen für eine Forschungskultur, die wissenschaftliche Qualität mit wertschätzender Zusammenarbeit, offener Kommunikation und verlässlicher Unterstützung verbindet. Fünf Teams erhielten am 27. Juni beim jährlichen Fest der Jungen Akademie ein Preisgeld von je 10.000 Euro. Da alle 15 Teams in gleicher Weise preiswürdig sind, wurde das Preisgeld verlost. Die AG Junker war unter den Gewinner*innen.
Im Wettbewerb um die „Beste Forschungsumgebung 2026“ kamen 15 Teams auf die Shortlist, fünf davon erhielten zusätzlich ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Unter den Gewinner*innen sind auch Dr. Anis Senoussi und Sophia Levitskaja (vierter und dritte von rechts) aus der AG Junker.
„Wir freuen uns sehr darüber und planen, das Preisgeld für einen Teambuilding-Ausflug zu verwenden. Im Idealfall bringt das das gesamte Labor zusammen“, sagen Levitskaja und Senoussi.