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Die Zusammenarbeit in Helmholtz Health stärken

Caroline Schweiger-Eisbacher ist die neue wissenschaftliche Referentin der Vizepräsidentin Helmholtz Health, Maike Sander. In dieser Funktion trägt Schweiger-Eisbacher dazu bei, die Zusammenarbeit und Kommunikation innerhalb von Helmholtz Health zu fördern.

Innerhalb der Helmholtz-Gemeinschaft, der größten wissenschaftlichen Organisation Europas, gibt es sechs Forschungsbereiche – einer davon ist Helmholtz Health. Hier werden Forschungsprogramme zu den Ursachen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Diabetes, neurodegenerativen Erkrankungen oder Infektionskrankheiten koordiniert, um Prävention, Frühdiagnostik und Therapie zu verbessern. Neben dem Max Delbrück Center gehören zu dem Netzwerk das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ), das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), Helmholtz Munich, das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR). 

Die Vizepräsidentschaft für Helmholtz Health wechselt alle zwei Jahre. 2025 hat Professorin Maike Sander, die Wissenschaftliche Vorständin des Max Delbrück Center, dieses Amt übernommen. Caroline Schweiger-Eisbacher unterstützt sie dabei als wissenschaftliche Referentin.  

Was hat Sie an Helmholtz Health gereizt? 

Caroline Schweiger-Eisbacher: Helmholtz ist Europas größtes Forschungsnetzwerk und gleichzeitig eines der bedeutendsten in Deutschland. Ich finde den kollaborativen Ansatz der Zentren großartig. Sie arbeiten gemeinsam daran, die Gesundheit und die Lebensqualität für alle zu verbessern. Es ist mir wirklich ein Anliegen, etwas zu diesen Initiativen beizutragen. Helmholtz Health bietet mir die Chance, an der Seite von Wissenschaftler*innen und Fachleuten zu arbeiten und sie bei ihren wegweisenden Vorhaben zu unterstützen, mit denen sie einige große gesundheitliche Herausforderungen unserer Zeit angehen. 

Was genau ist Ihre Aufgabe? 

Ich unterstütze die Koordination und die Kommunikation zwischen den Zentren, die zu Helmholtz Health gehören, sodass die Zusammenarbeit möglichst effektiv gelingen kann. Ich helfe der Vizepräsidentin in diesem Prozess und stelle sicher, dass alle nötigen Informationen und Absprachen vorliegen. So sind die Vizepräsidentin, aber auch die anderen Vorstände der Helmholtz Health-Zentren gut vorbereitet in ihren Meetings. Alles in allem geht es darum, die Anstrengungen der Zentren in Einklang zu bringen und zu gewährleisten, dass alle wissen, was nötig ist, damit wir unsere gemeinsamen Ziele erreichen können.  

Was finden Sie besonders spannend? 

Teil des Netzwerkes zu sein und es aktiv zu stärken. Anfang 2025 stehen in den Zentren die POF-Evaluationen an, da geht es unter anderem um die Forschungsstrategie für die nächsten Jahre. Diesen Prozess finde ich unglaublich spannend und freue mich darauf, die zukünftige Ausrichtung von Helmholtz Health mitzugestalten.

Was ändert sich mit der Vizepräsidentschaft von Maike Sander für das Zusammenspiel von Helmholtz Health und dem Max Delbrück Center?

Es ist eine großartige Gelegenheit für unsere Forscherinnen und Forscher, sich noch stärker in dem Netzwerk zu engagieren und gleichzeitig anderen die Möglichkeit zu geben, unsere Arbeit hier am Max Delbrück Center besser zu verstehen. Ich glaube, dass wir alle voneinander lernen können. Der Austausch von Wissen und Perspektiven wird unsere Zusammenarbeit stärken und uns helfen, unsere Ziele effektiver zu erreichen.

Sie waren vorher an der Charité und haben in den vergangenen fünf Jahren daran mitgewirkt, das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) nach Berlin zu holen. Wie kann Ihnen die Erfahrung in der neuen Rolle helfen?

Ich bin wirklich dankbar, dass ich dabei sein durfte. Ich habe eine Menge über die Wichtigkeit von Koordination und Abstimmungsprozessen gelernt, vor allem wenn es darum geht, auch eine bestimmte Zeitleiste einzuhalten. Es ist ganz zentral, die Menschen zusammenzubringen, einen Ort für den offenen Dialog zu schaffen und die Prozesse mit Blick auf das gemeinsame Ziel in Einklang zu bringen. Das gilt besonders, wenn man es mit Ärzt*innen und Forschenden zu tun hat, deren Alltag doch sehr unterschiedlich ist. Aber auch wenn die Kalender alle vollgestopft sind, kann man doch Programme vorantreiben. Es geht einfach darum, die vorhandene Zeit optimal zu nutzen und das große Ganze nicht aus dem Blick zu verlieren.

Die Fragen stellte: Laura Petersen 

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