Newsletter 02/2017: Erbkrankheit, Samt und Identitätskrisen

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Liebe Leserin, lieber Leser,

Mutter, Vater, Eizellspenderin. Im Frühjahr starten in Großbritannien erste klinische Versuche zur Mitochondrien-Ersatz-Therapie. Sie soll verhindern, dass eine Mutter schwere mitochondriale Krankheiten an ihre Kinder weitergibt. Doch „Drei-Eltern-Babys“ zu zeugen, muss nicht die einzige Hoffnung für betroffene Eltern bleiben. Alessandro Prigione und sein Team haben ein stammzellbasiertes Modellsystem entwickelt, mit dessen Hilfe Forscher nach geeigneten Wirkstoffkandidaten für die Behandlung der Erbkrankheit suchen können. Mit „Insights“ sprach Prigione über Interdisziplinarität und unerwartete Ergebnisse von Experimenten.

Unerwartet mag auch sein, dass Leberzellen in der Identitätskrise eines Tages Diabetikern helfen könnten oder dass Samt aus manchen Laboren nicht wegzudenken ist. Alter Samt muss es sein, selbst wenn er abgenutzt und etwas unansehnlich ist. Warum? Das müssen Sie schon selbst lesen. Wir wünschen dabei viel Spaß!

Ihr MDC-Insights-Team