Newsletter: 06/2020: Kühl kalkulieren, online netzwerken und zielstrebig weiter forschen

Sarcomere

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Liebe Leserin, lieber Leser,

Wissenschaft verlangt oft Umwege, Wissenschaft birgt manche Überraschung – und Wissenschaft braucht meistens sehr viel Zeit. Das können Sie, liebe Leserin und lieber Leser, gerade sehr gut nachvollziehen, wenn Sie die Corona-Forschung ein wenig verfolgen. Unsere Teams kennen das aus ihrer Arbeit: Mehr als vier Jahrzehnte hat es gedauert, bis MDC-Forscher*innen gemeinsam mit anderen den Nachweis erbringen konnten, dass eine Genveränderung eine bestimmte Art von erblichem Bluthochdruck erzeugt. Und die Rolle des ApoE4-Proteins beschäftigt die Alzheimer-Forschung auch schon lange. Nun hat Thomas Willnow herausgefunden, warum ApoE4 das Gehirn schädigt. Eine Überraschung hingegen erlebte Michael Gotthardt, als er die Proteine in den kleinsten funktionellen Einheiten von Muskelzellen untersuchte.

Dass medizinische Grundlagenforschung nicht nur im Labor, sondern längst auch mithilfe Künstlicher Intelligenz vorankommt, das zeigen drei Menschen, die wir Ihnen in diesem Newsletter vorstellen: Jana Wolf, Laleh Haghverdi  und Jan Philipp Junker.

Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre! Und für den Fall, dass Sie eine Reise planen oder Urlaub zuhause machen: einen spannenden Buchtipp haben wir ebenfalls für Sie. Dieses Mal von Udo Heinemann, AG-Leiter für Makromolekulare Strukturen und Interaktionen und Ombudsmann für Gute Wissenschaftliche Praxis.

Ihr MDC-Insights-Team

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