EinzigArtig

Ein Theaterstück für alle Nicht-Biologen

„EinzigArtig“ heißt ein Theaterstück zu synthetischer Biologie und der Erschaffung neuer Lebewesen, das Berliner Jugendliche nun auf die Bühne bringen. Die Produktion entstand in Kooperation mit dem MDC, das das Stück am 26. September und am 6. Oktober im eigenen Haus präsentiert.

Ob Dackel, Giraffe, Papaya oder Mensch – alle Lebewesen haben, bis auf wenige Ausnahmen, den gleichen genetischen Code. Deshalb kann deren Genmaterial untereinander ausgetauscht werden. Die Lebewesen erhalten so neue Eigenschaften. Biologie und Ingenieurswissenschaften sind die Grundlage der synthetischen Biologie. Diese befasst sich aber nicht nur mit dem Austausch von genetischem Material, sondern erschafft auch völlig neue Lebewesen. Wofür können wir diese neuen Kreaturen gebrauchen und wem gehören sie? Wie werden sie unser Ökosystem beeinflussen? Wie weit kann und darf die Forschung bei der Veränderung und Erschaffung von Lebewesen gehen? Und was bedeutet „Leben“ in Zeiten der technischen Manipulation? Diesen und weiteren Fragen geht die Theaterproduktion „EinzigArtig“ nach und zeigt, welche futuristisch anmutenden Experimente schon längst Gegenwart sind.

Das Theaterstück ist für Jugendliche ab 14 Jahren geeignet. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 5 Euro, auf Spendenbasis.

Karten und weitere Informationen zum Inhalt des Stücks unter: einzigartig-theater@gmx.de.

„EinzigArtig“ ist eine Produktion der JugendTheaterWerkstatt Spandau (jtw spandau) in Kooperation mit Wissenschaft im Dialog und dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC). Das Projekt wird von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert.

Termine

  • Premiere am Sonntag, 17. September 2017 um 20 Uhr im Museum für Naturkunde, Berlin
  • Montag, 18. September 2017 um 11 Uhr im Museum für Naturkunde, Berlin (Schulvorstellung)
  • Montag, 18. September 2017 um 19 Uhr im Museum für Naturkunde, Berlin
  • Freitag, 22. September 2017 um 11 Uhr in der jtw Spandau (Schulvorstellung)
  • Samstag, 23. September 2017 um 19 Uhr in der jtw Spandau
  • Dienstag, 26. September 2017 um 16 Uhr im Max-Delbrück-Centrum, Berlin-Buch (Schulvorstellung)
  • Freitag, 6. Oktober 2017 um 16 Uhr im Max-Delbrück-Centrum, Berlin-Buch

Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC)

 

Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) wurde 1992 in Berlin gegründet. Es ist nach dem deutsch-amerikanischen Physiker Max Delbrück benannt, dem 1969 der Nobelpreis für Physiologie und Medizin verliehen wurde. Aufgabe des MDC ist die Erforschung molekularer Mechanismen, um die Ursachen von Krankheiten zu verstehen und sie besser zu diagnostizieren, verhüten und wirksam bekämpfen zu können. Dabei kooperiert das MDC mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin und dem Berlin Institute of Health (BIH) sowie mit nationalen Partnern, z.B. dem Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DHZK), und zahlreichen internationalen Forschungseinrichtungen. Am MDC arbeiten mehr als 1.600 Beschäftigte und Gäste aus nahezu 60 Ländern; davon sind fast 1.300 in der Wissenschaft tätig. Es wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Berlin finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

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