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Regionale Kooperationen

Kooperationen im Berliner Raum

Charité

Wichtigster universitärer Partner für die translationale Forschung des MDC ist die Charité, die die Medizinischen Fakultäten der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) vereinigt.

Seit 2007 betreiben das MDC und die Charité gemeinsam das Experimental and Clinical Research Center (ECRC), ein Zentrum für translationale Medizin auf dem Campus Buch. Das ECRC fördert auf wettbewerbsorientierter Basis Forschungsgruppen (unter der Leitung von klinischen Forschern), Projektgruppen (unter der Leitung von klinischen oder Grundlagenforschern) und klinische Verbundprojekte (gemeinsam von klinischen und Grundlagenforschern). Außerdem wurde ein klinisches Ausbildungsprogramm für junge Kliniker eingerichtet, die in einem der MDC-Labors ausgebildet werden möchten. Das ECRC beherbergt auch spezialisierte ambulante Kliniken der Charité.

Das MDC und die Charité haben ihre gemeinsamen Aktivitäten mit der Gründung des Berliner Instituts für Gesundheit (BIH), das sich auf die translationale systemische Medizinforschung konzentrieren wird, weiter ausgebaut.

Freie Universität und Humboldt-Universität zu Berlin

Die Freie Universität und die HU bieten dem MDC eine Verbindung zur universitären Forschung und Lehre in der Grundlagenforschung.

Im Rahmen der "Institutional Strategy" der HU bilden die systembiologischen Aktivitäten des MDC und insbesondere des Berlin Institut for Medical Systems Biology des MDC einen wesentlichen Schwerpunkt. Gemeinsam mit dem MDC und der Charité - Universitätsmedizin gründete die HU 2013 das Integrative Research Institute (IRI) for the Life Sciences. Es verfolgt die biomedizinische Spitzenforschung mit einem interdisziplinären und interinstitutionellen Ansatz.

Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie

Das MDC kooperiert eng mit seinem Nachbarinstitut, dem Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP), das ein komplementäres Forschungsprofil hat. Eine erwähnenswerte Entwicklung ist die gemeinsame FMP/MDC-Small-Molecule-Screening-Einheit. Mit Hilfe dieser Einheit können Forscher beider Institute nach Substanzen suchen, die mit ihren Molekülen interagieren und eine Strategie für die Entdeckung von Forschungsinstrumenten und Therapeutika entwickeln.

Das MDC ist auch Partner in der FMP-koordinierten europaweiten Screeninginfrastruktur (EU-OPENSCREEN), die im Rahmen des Europäischen Strategieforums für Forschungsinfrastrukturen (ESFRI) gefördert wird.

Berlin Ultrahigh Field Facility

In Zusammenarbeit mit der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, der Charité, dem FMP und Siemens Medical Solutions eröffnete das MDC 2009 auf dem Campus eine Einrichtung für Ultrahochfeld-Magnetresonanztomographie (MRT). Es bietet 7-Tesla- und 3-Tesla-MR-Scanner für Patienten/Probanden und einen 9,4-Tesla-MR-Scanner für kleine Nagetiere. Diese Maßnahmen sind Teil der gemeinsamen Bemühungen aller MDC-Programme zur Weiterentwicklung von In-vivo-Imaging-Technologien zur Verbesserung der Phänotypisierung von Tiermodellen und klinischer Bildgebung.

NeuroCure

Der Berliner Exzellenzcluster "Neurocure" ist Teil der Exzellenzinitiative, die von Bund und Ländern gefördert wird. Es ist ein interdisziplinäres Konsortium, das Neurowissenschaftler, Grundlagenforscher und Kliniker unabhängig von ihrer institutionellen Zugehörigkeit vereint. Es baut auf der Stärke der Berliner Neurowissenschaften auf und zielt darauf ab, wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung in die klinische Anwendung zu übersetzen.

Beteiligte Institutionen sind u.a. die Charité, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Freie Universität Berlin, das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC), das Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP) und das Deutsches Rheumaforschungszentrum Berlin (DRFZ).