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Neuer Forschungsbericht des Max-Delbrück-Centrums erschienen

  Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch hat jetzt im 20. Jahr seines Bestehens seinen neuen Forschungsbericht (Research Report) veröffentlicht. In dem 298 Seiten starken, vorwiegend in Englisch verfassten Bericht für die Jahre 2010/2011 geben die 67 Forschungsgruppen des MDC sowie die klinischen Gruppen im Experimental and Clinical Research Center (ECRC) des MDC und der Charité – Universitätsmedizin Berlin einen Überblick über ihre Arbeiten in den Forschungsschwerpunkten Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen, Krebs, Erkrankungen des Nervensystems und Systembiologie.

Die Darstellung der Forschungsgruppen,
Technologieplattformen und Technologietransferprojekte gewährt einen Einblick
in die wissenschaftlichen Aktivitäten des MDC. „Auch in den vergangenen Jahren
haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des MDC international
vielbeachtete Ergebnisse erzielt und in den führenden Zeitschriften
veröffentlicht“, erklärt Prof. Walter Rosenthal, wissenschaftlicher Vorstand
des MDC, im Vorwort des Forschungsberichts. So kam das MDC 2010 als einzige
deutsche Forschungseinrichtung auf der Thomson Reuters-Liste im Bereich
Molekularbiologie und Genetik unter die weltbesten 20 auf Platz 14. Weiter hebt
Prof. Rosenthal die maßgebliche Beteiligung des MDC an Exzellenzclustern und
Sonderforschungsbereichen, die Einwerbung von acht ERC-Grants und die
Zuerkennung des Leibniz-Preises - er ist der höchstdotierte deutsche
Förderpreis - an Prof. Nikolaus Rajewsky, dem Leiter des Berlin Institute for
Medical Systems Biology (BIMSB) am MDC, im Berichtszeitraum hervor.

„Der 1992 formulierte Gründungsauftrag des MDC, Forschung
aus dem Labor ans Krankenbett zu bringen, ist aktueller denn je“, fährt Prof. Rosenthal
fort. 2007 hatte das zur Gründung des ECRC auf dem Campus Berlin-Buch nach dem
Modell eines amerikanischen „Clinical Research Center“ (CRC) geführt. Als
gemeinsame Einrichtung von MDC und Charité fördert das ECRC die Zusammenarbeit
zwischen Grundlagenwissenschaftlern und klinischen Forschern, um die
Erkenntnisse aus den Forschungslaboren beschleunigt in die medizinische Praxis
zu bringen. Künftig werde das MDC, so Prof. Rosenthal, seine langjährige und enge
Partnerschaft mit der Charité durch eine institutionelle Verknüpfung auf eine
neue Ebene heben. Damit solle sichergestellt werden, dass „biomedizinische Grundlagenforschung
und klinische Forschung noch mehr als bisher voneinander profitieren.“

Das MDC wurde 1992 auf dem Campus Berlin-Buch gegründet. Es
ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren und erhält
seine Grundfinanzierung von jährlich rund 71 Millionen Euro zu 90 Prozent vom
Bundesforschungsministerium und zu zehn Prozent vom Land Berlin. Hinzu kommen
von den Forschern eingeworbene Drittmittel in zweistelliger Millionenhöhe. Am
MDC arbeiten derzeit etwa 1 350 Menschen; davon sind rund 1 100 in der
Forschung tätig, unter ihnen etwa 700 Wissenschaftler aus dem In- und Ausland.
Außer mit der Charité kooperiert das MDC eng mit den Berliner Universitäten,
dem Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP), dem Biotechnologiepark
auf dem Campus Berlin-Buch mit seinen 55 Firmen sowie mit Universitäten und
Forschungseinrichtungen im In- und Ausland.

Sie erhalten den Research Report auf Anfrage über die
MDC-Pressestelle.

Kontakt:
Barbara Bachtler

Pressestelle

Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch
in der Helmholtz-Gemeinschaft

Robert-Rössle-Straße 10

13125 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 94 06 - 38 96

Fax:  +49 (0) 30 94 06 - 38 33
e-mail: presse@mdc-berlin.de

http://www.mdc-berlin.de/

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