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Südafrikanischer Wissenschaftsminister besucht MDC

Der südafrikanische Minister für Kunst, Kultur, Wissenschaft und Technologie, Dr. Baldwin Sipho Ngubane, hat im Rahmen seines einwöchigen Deutschlandbesuchs am Montag, den 10. Juni, das MAX-DELBRÜCK-CENTRUM FÜR MOLEKULARE MEDIZIN (MDC) BERLIN-BUCH besichtigt. Dr. Ngubane, der in Durban/​Südafrika Medizin studierte, informierte sich im MDC, einer Modelleinrichtung für die klinische Forschung in Deutschland, über die enge Zusammenarbeit zwischen Grundlagenforschern und Klinikern. Das MDC kooperiert mit den in unmittelbarer Nähe gelegenen Kliniken Robert-Rössle und Franz-Volhard, die zum Virchow-Klinikum der Humboldt-Universität zu Berlin gehören.

Dr. Ngubane unterrichtete sich gemeinsam mit der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesforschungsministerium, Cornelia Yzer, auch über die vom MDC gegründete Gesellschaft BBB Biomedizinischer Forschungscampus Berlin-Buch GmbH“. Aufgabe der Gesellschaft ist es, einen Technologiepark zu entwickeln, mit dem Ziel, Forschungsergebnisse aus den Labors und den Kliniken für die wirtschaftliche Nutzung umzusetzen. Auf dem Biomedizinischen Campus in Berlin-Buch sind neben dem MDC und der Robert-Rössle-Klinik rund 30 Firmen angesiedelt.

In Berlin hatte Dr. Ngubane zuvor am Montag das Technologiezentrum Adlershof besucht. Anschließend reiste er zum Umweltforschungszentrum Leipzig (UFZ) weiter. Das UFZ gehört ebenso wie das MDC zu der Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (HGF). Die insgesamt 16 HGF-Forschungszentren in Deutschland werden zu 90 Prozent vom Bundesforschungsministerium und zu zehn Prozent von dem Land finanziert, in dem sie ihren Sitz haben.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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