Rhinoceros pluripotent stem cells

Zahlen und Fakten

Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft

Mission

Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft legt mit seinen Entdeckungen von heute den Grundstein für die Medizin von morgen. An den Standorten in Berlin-Buch, Berlin-Mitte, Heidelberg und Mannheim arbeiten unsere Forschenden interdisziplinär zusammen, um die Komplexität unterschiedlicher Krankheiten auf Systemebene zu entschlüsseln – von Molekülen und Zellen über Organe bis hin zum gesamten Organismus. In wissenschaftlichen, klinischen und industriellen Partnerschaften sowie in globalen Netzwerken arbeiten wir gemeinsam daran, biologische Erkenntnisse in praxisnahe Anwendungen zu überführen – mit dem Ziel Frühindikatoren für Krankheiten zu identifizieren, personalisierte Behandlungen zu entwickeln und letztlich Krankheiten vorzubeugen. 

Gründung

1992

Namensgeber

Nobelpreisträger Max Delbrück, ein Begründer der Molekularbiologie, geboren in Berlin (1906–1981)

Standorte

Organisationsform

Leitung

Beschäftigte

1.179 Beschäftigte, Gäste nicht eingerechnet 

  • 249 Doktorand*innen
  • 174 Postdoktorand*innen

381 Gäste arbeiten ebenfalls am Max Delbrück Center.

(Stand: 31.12.2025)

Gleichstellung von Frauen und Männern

Anteil von Frauen:

  • Insgesamt: 59,9%
  • Wissenschaft: 59,6%
  • Wissenschaftliche Führungspositionen: 38,5%
  • Postdoktorandinnen: 44,8%
  • Doktorandinnen: 59,3%
  • Verwaltung: 58,7%

(Stand: 31.12.2025)

Vielfalt, Gleichstellung und Inklusion

Gleichstellungsplan des Max Delbrück Center 2021-2027

Internationalität

Forscher*innen aus 64 Ländern arbeiten am Max Delbrück Center 

Anteil Wissenschaftler*innen aus dem Ausland: 53,1%

Forschungsprogramm

Im Forschungsprogramm „Systemmedizin und Herz-Kreislauf-Erkrankungen“ arbeiten die 82 Arbeitsgruppen am Max Delbrück Center in folgenden Themenbereichen und am ECRC (s.u.):

Zudem entwickeln 18 Technologieplattformen wissenschaftliche Methoden und Technologien.

Translation - Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die medizinische Praxis

Das Max Delbrück Center unterhält starke Partnerschaften mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin:

Das Max Delbrück Center kooperiert mit weiteren Universitätskliniken im Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK).

Das Max Delbrück Center ist Gründungsmitglied der Berlin Research 50 (Zusammenschluss der Berliner außeruniversitären Forschungseinrichtungen). Gründungskoordinator der Sektion Lebenswissenschaften ist Thomas Sommer.

Wissenschaftliche Exzellenz

  • 27 Forscher*innen am Max Delbrück Center erhalten Förderungen des Europäischen Forschungsrates („ERC-Grants“)
  • Ernst-Jung-Preisträger: 1
  • Leibniz-Preisträger*innen: 3
  • EMBO-Mitglieder: 9
  • Leopoldina-Mitglieder: 5
  • Platz 2 der außeruniversitären Forschungsinstitute im DFG-Förderatlas im Bereich der Lebenswissenschaften (2018)

Preise und Auszeichnungen für Angehörige des MDC

Publikationen

Über 500 wissenschaftliche Veröffentlichungen im Jahr 2021

Finanzierung

90 % vom Bund (Bundesministerium für Bildung und Forschung);
10 % von der Stadt Berlin

Budget

  • 105,5 Mio. EUR Grundfinanzierung
  • 36,6 Mio EUR Drittmittelförderung/sonstige Einnahmen

(Stand: 2022)