Berlin Skyline

MDC bei der Berlin Science Week

1. - 10. November 2019

Programm

Vom 1. bis 10. November 2019 kommen in Berlin Forschende zusammen, um über aktuelle Themen zu diskutieren – miteinander und mit der Öffentlichkeit. Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) ist mit spannenden Veranstaltungen dabei.

Kochen für das Mikrobiom

1. November: Wissenschaft trifft Kochkunst oder essen für Gesundheit

Freitag, 1. November 2019, 17 - 22 Uhr

Der menschliche Körper ist ein Öko

system: Billionen von Mikroorganismen leben in unserem Darm, auf unserer Haut und allen anderen exponierten Teilen. Allmählich verstehen wir, dass unsere mikrobiellen Mitbewohner (das Mikrobiom) entscheidend dazu beitragen,  dass wir gesund bleiben. Sie helfen zum Beispiel mit, die Nahrung zu verdauen, produzieren Vitamine und trainieren das Immunsystem. Zudem schützen sie, allein durch ihre Anwesenheit, vor krankheitserregenden Artgenossen. Aber nur so lange, wie wir sie glücklich machen. Antibiotika-Behandlungen und unsere Ernährung können diesen Mikrokosmos empfindlich stören.

Wie funktioniert das? Wer lebt in und auf uns und warum? Können wir für ein gesundes Mikrobiom kochen? Und wie können wir Mikroorganismen zum Kochen nutzen?

Erleben Sie einen Abend im Pastamadre, an dem Wissenschaft auf Kochkunst trifft. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Fermentatierungsspezialisten präsentieren Ihnen das Neueste aus Mikrobiomforschung, Lebensmittelchemie und gesunder Ernährung. Wir reden, du kochst, wir essen und diskutieren.

Beteiligte

  • Dr. Sofia Forslund
  • Maria-Lucrezia Schiavarelli
  • Theda Bartolomaeus
  • Dr. Akis Liokatis

Anmeldung

Eine Anmeldung ist erforderlich. Kosten: 29€, inklusive Abendessen und Getränken.

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Ort

Pastamadre
Groninger Str. 48
13347 Berlin

The Bear – True stories. Erzähltes Leben

1. November: Eureka-Momente!

Freitag, 1. November 2019, 20 - 22:30 Uhr

Wissenschaftler verlassen das Labor und treten ins Rampenlicht: Mit wahren, persönlichen Geschichten über ihre Missgeschicke, Fehler und mit Momenten der Wahrheit. Die Ergebnisse sind manchmal lustig, manchmal ergreifend und immer unterhaltsam. Im The Bear-Format werden die Geschichten ohne Notizen oder Folien erzählt.

Ort

Pfefferwerk
Christinenstraße 18/19
10119 Berlin

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Ich weiß etwas, was du nicht weißt

2. November: Science Slam einer “LifeTime”: eine Spielshow für Wissensdurstige

Samstag, 2. November 2019, 19:30 Uhr

Ein Organismus - Milliarden von Zellen. Wie viel weißt du über die kleinsten Einheiten von dir selbst? Wie entwickeln sich unsere Zellen, zu was entwickeln sie sich und warum entwickeln einige Krankheiten, während die meisten gesund bleiben?

Unsere Forschende vom Berliner Institut für Medizinische Systembiologie (BIMSB) am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin überraschen dich mit interessanten und relevanten Fakten darüber, woraus du gemacht bist in einem Science Slam of a LifeTime. In unserer Version des Science Slams entscheidest du: Welche Wissenschaftlerin oder Wissenschaftler hat dir etwas wirklich Neues erzählt? Und ist dieses neue Wissen für dich relevant? Am Ende sind wir alle Gewinner, nachdem wir herausgefunden haben, was Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler heute tun, um mehr zu erfahren und wie sie dieses Wissen zum Wohle von uns allen nutzen.

Organisiert wird der Abend von LifeTime, einer paneuropäischen Forschungsinitiative, die vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in Berlin und dem Institut Curie in Paris koordiniert wird.

Vorträge

  • Dr. Luiza Bengtsson
  • Angélica García Pérez
  • Karla Hajman
  • Bo Hu
  • Zoe Ingram
  • Rieke Kempfer
  • Jorge Martins 
  • Marco Uhrig
  • Dr. Emanuel Wyler

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Anmeldung geschlossen

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Ort

Umspannwerk Ost
Palisadenstraße 48
10243 Berlin

Open Science Workshop

4. November: Warum sich jeder für Open Science interessieren sollte

Montag, 4. November 2019, 18 - 20 Uhr

Bei Open Science geht es darum, mehr Wissenschaft in die Gesellschaft und mehr Gesellschaft in die Wissenschaft zu bringen, aber wie funktioniert es und was bedeutet es für dich? 

Open Science-Konzepte und -Werkzeuge haben das Potenzial, das derzeitige Wissenschaftssystem zum Wohle aller zu verändern, aber wie können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und die Gesellschaft tatsächlich von der Open Science-Bewegung profitieren

In diesem Workshop diskutieren wir was Open Science ist und warum es notwendig ist. Die Kernbereiche vom Open Science werden vorgestellt: Open Access, Open Data, Public Engagement und Citizen Science. Darüber hinaus gibt es einige praktische Tipps, wie die Forschung offen gemacht werden kann und wie Wissenschaftlerinnen und Nicht-Wissenschaftlerinnen Open Science Ressourcen nutzen können. Im Anschluss daran findet ein interaktives Diskussionsspiel statt, das die Teilnehmer zum Austausch ihrer eigenen Meinungen und Ideen über die zugrundeliegenden Themen der modernen Wissenschaft anregt. Organisiert wird die Veranstaltung vom EU-finanzierten Projekt ORION Open Science und dem Berliner Museum für Naturkunde.

Der Workshop ist für Personen mit keinen oder sehr wenigen Kenntnissen in Open Science geeignet. 

Anmeldung

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Ort

MDC Berlin-Mitte (BIMSB)
Hannoversche Str. 28
10115 Berlin

Tierversuche im Gespräch

5. November: Unbedingt notwendig oder längst überholt? Diskutieren Sie über Tierversuche mit Berliner Forschenden und Tierschutzbeauftragten!

Dienstag, 5.11.2019, 20:00 – 21:30 Uhr

Warum Tierversuche für den medizinischen Fortschritt noch immer erforderlich sind und wie unser Leben ohne die aus ihnen gewonnenen Erkenntnisse aussehen würde, darüber möchten die Mitglieder des Arbeitskreises der Berliner Tierschutzbeauftragten mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern diskutieren. In kurzen Vorträgen stellen vier Berliner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor, welche Tierversuche sie durchführen und warum diese für ihre Arbeit nötig sind. In dem anschließenden Podiumsgespräch setzen sie sich gemeinsam mit dem Publikum außerdem mit der Frage auseinander, wann eine (Alternativ-)Methode einen Tierversuch in der medizinischen Forschung überflüssig macht – und wann nicht. Die Veranstaltung moderiert die Berliner Wissenschaftsjournalistin Lilo Berg.

Sprecherinnen und Sprecher

  • Prof. Dr. Anja Erika Hauser, Charité - Universitätsmedizin Berlin, Deutschen Rheuma-Forschungszentrum
  • Dr. Thomas Kammertöns, MDC Berlin und Charité - Universitätsmedizin Berlin
  • PD Dr. Robert Landsiedel, BASF und Freie Universität Berlin
  • Prof. Dr. Christa Thöne-Reineke, Freie Universität Berlin

Moderation: Lilo Berg, Wissenschaftsjournalistin

Anmeldung

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Ort

Urania Berlin
An der Urania 17
10787 Berlin

Springer Nature: Die Zukunft der Präzisionsonkologie

6. November: Big Data, maschinelles Lernen und Biologie an die Klinik bringen

Mittwoch, 6. November 2019, 15:00 Uhr

Forschung und Medizin sind von der fortschreitenden Digitalisierung unserer Gesellschaft nicht unberührt geblieben. Der rasante technologische Fortschritt in der präklinischen und klinischen Krebsforschung erzeugt komplexe und vielfältige Datenmengen, aber die Speicherung, Aufbereitung und Analyse dieser Informationen ist eine Aufgabe, die über die Kapazitäten einzelner Forschender, Klinikerinnen und Kliniker und oft einzelner Institute und Krankenhäuser hinausgeht. Maschinelles Lernen wiederum birgt das Versprechen, die Krebsforschung und die klinische Praxis zu revolutionieren. In diesem Panel werden wir diskutieren, was maschinelles Lernen für die Präzisionsonkologie bedeutet. Wir diskutieren die Möglichkeiten, die es für die Verbesserung der Diagnose, die Entdeckung von Therapien und die Vorhersage von Risiken und Behandlungserfolgen bietet. Wir betrachten auch die Herausforderungen bei der Integration großer Datenmengen in die Krebsforschung, um sicherzustellen, dass grundlegende biologische und präklinische Erkenntnisse unverzüglich in die Klinik übertragen werden können. Kommt die Präzisionsonkologie also in Zukunft nicht mehr ohne Datenwissenschaft und künstliche Intelligenz aus? Was bedeutet das für den einzelnen Forschenden, für Klinikerinnen und Kliniker und Erkrankte?

Moderiert wird die Podiumsdiskussion von Alexia-Ileana Zaromytidou, der Chefredakteurin von Nature Cancer. Die neue Online-Zeitschrift wurde im Januar 2019 gegründet und veröffentlicht die wichtigsten Fortschritte im gesamten Spektrum der Krebsforschung in den Lebens-, Physik-, Anwendungs- und Sozialwissenschaften, sie umfasst die grundlegende präklinische, translationale und klinische Arbeiten.

Sprecher

•             Prof. Dr. Angelika Eggert, Charité – Universitätsmedizin Berlin
•             Prof. Dr. Roland Eils, Berlin Institute of Health
•             Prof. Dr. Christine Sers, Charité – Universitätsmedizin Berlin
•             Prof. Dr. Clemens Schmitt, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, Berlin

Anmeldung

Die Teilnehmer werden anschließend zu einem Empfang eingeladen. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch aufgrund der begrenzten Anzahl verfügbarer Plätze erforderlich.

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Location

Springer Nature
Heidelberger Platz 3
14197 Berlin

"Mind the Lab"

7. November: Experimente zu Technologien der Einzellbiologie

Donnerstag, 7. November 2019, 14:00 - 20:00 Uhr

„Mind the Lab!“ heißt es wieder in fünf Berliner U-Bahnhöfen, wenn Forscherinnen und Forscher aus verschiedenen Instituten in Pop-up-Laboren spannende Einblicke in die Wissenschaft präsentieren. Auch das MDC ist dabei. Sie treffen unsere Forscher am Bahnhof Alexanderplatz. Dort präsentiert die Initiative LifeTime, die vom MDC koordiniert wird, in einfachen Experimenten bahnbrechende Technologien der Einzelzellbiologie. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlerinnen werden zudem ihre Arbeiten mit Organoiden vorstellen, jenen winzigen, selbstorganisierten dreidimensionalen Gewebekulturen, die verändern könnten, wie wir Krankheiten erkennen und behandeln.

Organoide in der Petrischale

Ort

U-Bahnhof Alexanderplatz, Berlin

Soapbox Science

7. November: Dieses neuartige Format für die Wissenschaftskommunikation fördert Wissenschaftlerinnen und verwandelt den öffentlichen Raum in eine Arena für Lernen und wissenschaftliche Debatte.

Donnerstag, 7. November 2019, 16:00 Uhr und 17:00 Uhr

Forscherinnen werden auf eine Kiste steigen, um Vorträge vor der Öffentlichkeit zu halten.

Sprecherinnen

  • Julia Markowski: Eine Erbinformation - viele Zelltypen. Wie durch die räumliche Organisation der DNA ein Mensch entsteht, 16.00 Uhr
  • Olivia Debnath: The Cell Society: A tale of the protagonists in health & disease, 17.00 Uhr
  • Dubravka Vucicevic: Genome engineering - CRISPR revolution, 17.00 Uhr

Ort

am U-Bahnhof Alexanderplatz


Sprecherin

  • Inga Patarcic (16.00 Uhr)

Ort

am U-Bahnhof Möckernbrücke

Future Medicine 2019

7. November: Berlins aufregendster medizinischer Forschungskongress

Donnerstag, 7. November 2019, 9:00 - 18:30 Uhr

Wie sieht die Zukunft der Medizin aus? Was ist der Trend? Was gibt es Neues in der Gesundheitswissenschaft? Welche Herausforderungen stehen dem Gesundheitssystem bevor? Die Antworten auf diese und weitere Fragen erfahren Sie auf der vierten Future Medicine Conference.

Der diesjährige Schwerpunkt: Translationale Medizin

  • Einzelzellen in der translationalen Forschung
  • Intelligente Daten und Translationale Medizin
  • Translationale Krebsforschung

Anmeldung

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Ort

Kosmos
Karl-Marx-Allee 131A
10243 Berlin

Wer will’s Besser Wissen? Die Show für Kritischdenker

8. November: Renommierte Forscher*Innen präsentieren heiße Forschungsthemen mit echten und „alternativen“ Fakten in einem neuen Spielshow-Format für kritische Denker: der Echt-oder-Fake-Show!

Freitag, 8. November 2019, 13:00 - 14:30 Uhr

In Zeiten von echten und selbsternannten Experten – wer weiß schon, wie man die „Alternativen Fakten“ von der Wahrheit unterscheidet? Wie schult man ein kritisches Bewusstsein für die Manipulierbarkeit von wissenschaftlichen Ergebnissen – insbesondere bei einem jungem Publikum?
Antwort: Spielerisch. Man leimt sein Publikum vorsätzlich, aber nur manchmal…

In der interaktiven, „wissenschaftlichen Echt-Oder-Fake-Show“ präsentieren renommierte Forscher*Innen spannende Themen aus ihren Expertengebieten aus Genetik, Geowissenschaft, Medizin usw., um das Publikum so aufzuklären oder zu leimen. Denn sie präsentieren entweder Fakten-basierte Storys, die womöglich zu bizarr klingen, um geglaubt zu werden. Oder sie beschwindeln das Publikum absichtlich mit ihren frech ausgedachten, aber wohlklingenden Falschmeldungen. Das kritische Publikum diskutiert, stimmt über die Glaubwürdigkeit ab und lässt sich dann von der Auflösung überraschen. Ob man sich nun von aktuellen Forschungsthemen und dem Berufsbild „Wissenschaftler*In“ begeistern lässt, oder ob man sich darin übt, einen Schwindel zu erkennen – letzten Endes dürften alle einiges Besser Wissen.

Die Veranstaltung findet im Lilienthal-Gymnasium statt.

Präsentiert vom BesserWissen e.V.
www.Verein-BesserWissen.de

Location

Lilienthal-Gymnasium
Ringstraße 2-3
12203 Berlin

Lehrerfortbildung: Organoide des menschlichen Gehirns (alias mini-Gehirn) und die Regulation der Genexpression

8. November: Der neueste Stand der Wissenschaft und wertvolle Informationen über aktuelle Trends in der Life-Science-Forschung

Freitag, 8. November 2019, 9 - 17 Uhr

In Schulbüchern wird gelehrt „von DNA zu RNA zum Protein“, allerdings ist dieses Dogma mittlerweile überholt. Heute wissen wir, dass die meisten RNA`s nicht für Proteine kodieren, sondern entscheidend zur Regulation der Genexpression beitragen.MDC-Forschende untersuchen die Funktion der nicht-kodierenden RNA`s in Neuronen, wobei als Model ein in einer Petrischale gewachsenes menschliches Gehirn, ein sogenanntes Gehirn-Organoid oder Mini-Gehirn, verwendet wird. Durch Experimente, Demonstrationen und Vorträge erleben Sie den neuesten Stand der Wissenschaft und erhalten wertvolle Informationen über aktuelle Trends in der Life Science Forschung.

Die Fortbildung findet in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Rajewsky, Systembiologie von Gen-regulatorischen Elementen, statt und ist Teil des Programms der "Schule MIT Wissenschaft"-Konferenz.

Zielgruppe: Lehrkräfte der Sekundarstufen, auch für fachfremd Unterrichtende

Vorträge

  • Dr. Agnieszka Rybak-Wolf
  • Janis Hötzel

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Melden Sie sich bitte via E-Mail an: LaborTrifftLehrer@mdc-berlin.de

Ort

MDC Berlin-Mitte (BIMSB), AG Rajewsky
Hannoversche Str. 28
10115 Berlin

Schule MIT Wissenschaft

8. bis 10. November: „Begeisterer begeistern“ — hochkarätig besetzte Fachfortbildung für Lehrkräfte der Naturwissenschaften und Technik.

„Begeisterer begeistern“ — unter diesem Motto veranstaltet der MIT Club of Germany e.V. die jährlich neu aufgelegte, hochkarätig besetzte, fachliche Fortbildung Schule MIT Wissenschaft für Lehrkräfte der Naturwissenschaften und Technik, die aus dem ganzen Bundesgebiet versammelt werden.

Vorträge: Hervorragende Referentinnen und Referenten geben neueste Einblicke in ihre Forschungsbereiche. Dabei stehen interdisziplinäre Ansätze im Vordergrund. Als Keynote Speaker sind Nobelpreisträger vorgesehen, auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Massachusetts Institute of Technology sind ein fester Programmbestandteil.

Workshops: Durch Hands-on-Erfahrungen können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Workshops erfahren, wie sich aktuelle Themen der Wissenschaft in den Schulalltag umsetzen lassen.

Austausch: Über die Grenzen der Bundesländer hinweg wird ein Erfahrungsaustausch zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie den Lehrkräften ermöglicht. Ziel ist die Bildung eines bundesweiten Netzwerks.

Location

Physikalisch-Technische Bundesanstalt
Institut Berlin
Abbestraße 2-12
10587 Berlin

ÆON. Trajectories of Longevity and CRISPR

9. bis 29. November: Würden Sie täglich inhalieren, um jung zu bleiben? Ein Kunstwerk über eine mögliche Zukunft.

Ihre Gesten verraten, dass sie ein Paar sind. Eine Umarmung, eine Berührung während des Essens, ein Blick in die Augen. Und trotzdem ist man irritiert. Ihr Haar ist fast weiß, Falten haben sich in ihre Haut gegraben. Der Mann dagegen wirkt, als wäre er Mitte 30. Aber die beiden trennen nicht die Lebensjahre, sondern eine Entscheidung. Er konserviert seine Jugend seit Jahrzehnten mithilfe von Inhalationen. Sie lässt der Natur ihren Lauf.

Technologien wie die Genom-Editierung machen Langlebigkeit vorstellbar. Die finnische Künstlerin Emilia Tikka interessiert, was das für eine Gesellschaft bedeuten würde. In ihrem Werk „ÆON. Trajectories of Longevity and CRISPR“ entwirft sie ein poetisches Szenario über eine mögliche Zukunft. De Installation ist im November am MDC-Mitte zu sehen.

ÆON ist das Ergebnis der ersten europäischen Artist Residency zur Genomeditierung. 2018 verbrachte Tikka drei Monate in MDC-Laboren und hat gemeinsam mit den Forschenden ausgelotet, wie CRISPR-Cas9 unsere Welt verändern könnte. Die Residency hat das Max-Delbrück-Centrum gemeinsam mit STATE initiiert, sie wurde als ein erster Schritt zu einem europaweiten Bürgerdialog zu CRISPR vom EU-Projekt ORION finanziert. 

Keine Registrierung nötig, bitte fragen Sie an der Rezeption nach dem Kunstwerk.

Ort

MDC Berlin-Mitte (BIMSB), 1. Obergeschoss
Hannoversche Str. 28
10115 Berlin

 

Wo

Mit Mikrobiomen kochen, über Tierversuche diskutieren, neues aus der Forschung erfahren: Das MDC bietet in ganz Berlin Gelegenheiten, um Wissenschaft und Menschen aus der Wissenschaft zu erleben.

Rückblick

© Antje Dombrowsky / Berlin Partner