Berlin Skyline

MDC bei der Berlin Science Week

1. - 10. November 2020

Programm

Vom 1. bis 10. November 2020 kommen in Berlin Forschende zusammen, um über aktuelle Themen zu diskutieren – miteinander und mit der Öffentlichkeit. Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) ist mit spannenden Veranstaltungen dabei, online und vor Ort.

Kann zellbasierte interzeptive Medizin die Gesundheitsversorgung revolutionieren?

27. Oktober: Falling Walls Circle Tables

Dienstag, 27. Oktober 2020, 16 - 17 Uhr
LIVE: Festlegung der Post-Corona-Agenda
An den "Falling Walls Circle Tables" werden weltweit führende Wissenschaftler, Wissenschaftsstrategen und politische Entscheidungsträger aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik darüber diskutieren, wie wir Wissenschaft, Forschung und Innovation einsetzen können, um die Welt wieder in Bewegung zu bringen.

Digitaler Livestream und kostenlos für alle

Dies ist eine digitale Veranstaltung. Kurz vor Beginn der Veranstaltung wird der Stream auf der Falling Walls Website zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen zum Event und Livestream

Sprecher

  • Nikolaus Rajewsky (Direktor des Berliner Instituts für Medizinische Systembiologie des MDC (BIMSB) und Stellvertretender Wissenschaftlicher Vorstand des MDC)
  • Angelika Eggert (Ärztin für pädiatrische Onkologie und Hämatologie und Einstein-Professor an der Charité-Universitätsmedizin Berlin)

STADTMASCHINE KUNST @ MDC meets BERLIN SCIENCE WEEK 2020

2. November: Ein Art-Science Diskurs zum Thema „Interaktion von Forschung, Kunst und Gesellschaft“

Montag, 2. November 2020, 17 - 18 Uhr

In einem digitalen Fishbowl-Talk soll der Nucleus der STADTMASCHINE KUNST herauskristallisiert werden: Wie kann der Diskurs zwischen Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Nutzer*innen über Kunst und Forschung konkret gestaltet werden?

Im Labor STADTMASCHINE KUNST @MDC wird daran gearbeitet, die Wissenschaftskommunikation mit den Mitteln der Bildenden Kunst zu verbessern: die komplexen Forschungsinhalte sollen unter Einbeziehung der Gesellschaft visuell erfahrbar gemacht werden.

Wo liegen die Chancen, wo die Grenzen dieses Experiments? Wie soll die STADTMASCHINE KUNST konkret aussehen, damit Forschung, Kunst und Gesellschaft interagieren können. Diskutieren Sie mit!

In diesem Fishbowl – Diskussionsformat der Initiative STADTMASCHINE KUNST bei der Stiftung Zukunft Berlin können Sie sich mit Künstler*innen und Wissenschaftler*innen über die jeweiligen Arbeitsinhalte und -ansätze austauschen; sowie die Schnittstellen ausloten, die in einer konkreten,  so unkonventionellen wie grenzüberschreitenden STADTMASCHINE KUNST münden.

Jean Tinguely: Grosse Méta-Maxi-Maxi-Utopia-Méta-Harmonie, 1987
 

Sprecher*innen

  • Veronika Christine Dräxler (Medienkünstlerin  – Performerin - Autorin bei der Initiative STADTMASCHINE KUNST bei der Stiftung Zukunft Berlin)
  • Thom Kubli (Künstler und Komponist bei der Initiative STADTMASCHINE KUNST bei der Stiftung Zukunft Berlin)
  • Jan Kage (Kurator – Moderator – Musiker – Macher bei der Initiative STADTMASCHINE KUNST bei der Stiftung Zukunft Berlin)
  • Prof. Uwe Ohler (Leiter der Arbeitsgruppe Bioinformatik der Genregulation am MDC)
  • Ian Erik Stewart (Doktorand am MDC / Vereinsvorstandsmitglied bei EDGE: Bluring the Borders between Art and Neuroscience e.V.)
  • Dr. Med. Anton Henssen (Krebsbiologe, Stipendiat der pädiatrischen Onkologie und Konzeptkünstler am Experimental and Clinical Research Center (ECRC ) des MDC Berlin und der Charité Berlin
  • Jovana Popic (Künstlerin, Doktorandin bei der Initiative STADTMASCHINE KUNST bei der Stiftung Zukunft Berlin)

Anmeldung

Eintritt frei. Bitte registrieren Sie sich bis zum 02.11.2020 über unser Webformular, um die LogIn-Daten für die ZOOM-Sitzung zu erhalten.

Weitere Informationen

Wie viel Homeoffice verträgt die Wissenschaft?

2. November: Die Krise als Chance – Forscher*innen diskutieren über Risiken und Chancen neuer Arbeitsweisen in der Wissenschaft.

Montag, 2. November 2020, 17 - 18:30 Uhr

Die Pandemie ist für alle eine Ausnahmesituation. Labore waren vorübergehend im Notbetrieb, Kitas und Schulen müssen mitunter schließen, viele Arbeiten sind ins Homeoffice verlagert. Doch wieviel Distanz verträgt die Wissenschaft, die vom ständigen Austausch lebt? Die Gründungskoordinator*innen von BR 50, einem Zusammenschluss der außeruniversitären Forschungsinstitutionen in Berlin, laden ein zu einer ersten Bilanz: Was hat gut funktioniert hat und was nicht, was möchten Forscher*innen auch für die Zukunft bewahren und welche Bedingungen sind vor allem für junge Forscher*innen problematisch?

Zoom Link

https://zoom.us/j/92253932510

Sprecher*innen

  • Professorin, Dr. h.c., Ph.D. Jutta Allmendinger (Präsidentin des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB))
  • Professor Dr. Thomas Sommer (Wissenschaftlicher Vorstand (komm.) des MDC)
  • Professor Dr. Michael Hintermüller (Direktor des Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik, Leibniz-Institut im Forschungsverbund Berlin e.V.)
  • Professor Dr. Ulrich Panne (Präsiedent der Bundesanstalt für Materialforschung und-prüfung (BAM))

Weitere Informationen

 

Wer will’s Besser Wissen? Die Show für KritischDenker

2. November: Wissenschaftler*innen präsentieren heiße Forschungsthemen mit echten und alternativen Fakten in einem neuen Spielshow-Format für kritische Denker: der Echt-oder-Fake-Show.

Montag, 2. November 2020, 20 - 21:30 Uhr

In Zeiten von echten und selbsternannten Experten – wer weiß da, wie man die alternativen Fakten von der Wahrheit unterscheidet? Wie schult man ein kritisches Bewusstsein für die Manipulierbarkeit von wissenschaftlichen Ergebnissen ohne belehrend zu werden?

Antwort: Spielerisch. Man leimt sein Publikum vorsätzlich, aber nur manchmal…

In der interaktiven, „wissenschaftlichen Echt-Oder-Fake-Show“ präsentieren renommierte Wissenschaftler*innen spannende Themen aus ihren Expertengebieten aus Genetik, Geowissenschaft, Medizin usw., um das Publikum zu aufzuklären oder zu leimen. Denn sie präsentieren entweder Fakten-basierte Storys, die womöglich zu bizarr klingen, um geglaubt zu werden. Oder sie beschwindeln das Publikum absichtlich mit ihren frech ausgedachten, aber wohlklingenden Falschmeldungen. Das kritische Publikum diskutiert, stimmt über die Glaubwürdigkeit ab und lässt sich dann von der Auflösung überraschen. Ob man sich nun von aktuellen Forschungsthemen und dem Berufsbild „Wissenschaftler*In“ begeistern lässt, oder ob man sich darin übt, einen Schwindel zu erkennen – letzten Endes dürften alle einiges Besser Wissen.

Präsentiert vom BesserWissen e.V.

Sprecher*innen

  • Anita Waltho (Wissenschaftlerin in der AG Sommer am MDC)
  • Dr. Bradley Allen Weymer (Postdoc/Porjektleiter - SMART am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel)
  • Prof. Claudia Mohr (Department of Environmental Science (ACES), Universität Stockholm, Schweden)
  • Dr. Daniela Kern-Michler (Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Tobias Löffler (Heinrich Heine Universität Düsseldorf)
  • Dr. Luiza Bengtsson (Public Engagement und Wissenstransfer am MDC / Vorstand BesserWissen e.V)

Anmeldung

Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: https://real-or-fake.eventbrite.de

Weitere Informationen

 

 

    Künstliche Intelligenz, Organoide, Tiermodelle – Neue Konzepte in der Biomedizin

    3. November: Was sind die vielversprechendsten Wege, Therapien für Patient*innen zu entwickeln? Unsere Expert*innen berichten und beantworten Ihre Fragen.

    Dienstag, 3. November 2020, 18 - 20 Uhr

    Es gibt mehr als einen Weg, neue Therapien für Patientinnen und Patienten zu entwickeln. Hier präsentieren und diskutieren wir Beispiele aus der MDC-Forschung, die verschiedene Strategien und Technologien kombinieren - von Künstlicher Intelligenz (KI) und Omics-Technologien über Organoide und menschliche Gewebeproben bis hin zu Tiermodellen, den 3R-Prinzipien und klinischer Forschung. Und wir stellen vor, was unser neues präklinisches Forschungszentrum PRC damit zu tun hat.

    Unsere Expertinnen und Experten berichten und beantworten Ihre Fragen im Chat.

    Link zur Veranstaltung

    Mithilfe von Mini-Organen – wie hier Hirn-Organoiden – kann man die Techniken der Einzelzellanalyse auch auf menschliche Gewebe anwenden. Forscherinnen und Forscher sehen so, wie menschliche Zellen im Verlauf des Lebens reifen, wie sich Gewebe regenerieren und welche Veränderungen zu Krankheiten führen.

    Beteiligte

    • Moderation: Volkart Wildermuth
    • Prof. Thomas Sommer (Wissenschaftlicher Vorstand (komm.) des MDC)
    • Prof. Michael Gotthardt (Leiter der Arbeitsgruppe „Neuromuskuläre und kardiovaskuläre Zellbiologie“ am MDC)
    • Dr. Uta Höpken (Leiterin der Arbeitsgruppe „Mikroumgebung als Regulator bei Autoimmunität und Krebs“ am MDC)
    • Dr. Agnieszka Rybak-Wolf (Leiterin der Organoid-Plattform am MDC)
    • Dr. Claudia Gösele (Tierschutzbeauftragte, Leiterin Tierhaltung PRC am MDC)
    • Dr. Arnd Heuser (Leitung der MDC-Tierphänotypisierungsplattform am MDC)

    Anmeldung

    Bitte registrieren Sie sich bis zum 2.11., 17:00 Uhr
    Den Link zum Online-Event erhalten Sie ca. eine Woche vor Veranstaltungsbeginn per E-Mail.

    Open Science Café

    4. November: Ein Nachmittag, an dem man häppchenweise etwas über Open Science erfahren kann.

    Mittwoch, 4. November 2020, 14 - 19 Uhr

    Haben Sie schon mal etwas von Open Science gehört und sich gefragt, was das eigentlich ist? Oder gibt es ein Open-Science-Thema, über das Sie gerne mehr wüssten? Kommen Sie in unser Online-Café zu Open Science und erleben Sie einen Nachmittag voller kleiner Veranstaltungen. Fünf Stunden lang servieren wir Ihnen eine Serie von zwanzigminütigen Kurzvorträgen und Aktivitäten zu Open Science. Trinken Sie einen Kaffee, während Sie einen kurzen Wissens-Snack darüber erhalten, wie man verschiedene Aspekte von Forschung transparenter, zugänglicher und verständlicher für alle machen kann. Oder Sie bleiben gleich den ganzen Nachmittag und werden so Experte für Open Science.

    ​Link zur Veranstaltung

    Die Open-Science-Mikrolektionen bieten die Absolventen des Train-the-Trainer-Kurses des ORION-Open-Science-Projekts an, der am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin stattfindet. 

    Zeitplan der Mikrolektionen

    tba

    Beteiligte

    Zoom-Anleitung

    tba

    LifeTime und eine Zukunft ohne Krankheit

    5. November: Kommen Sie mit auf eine mutige Reise in eine Zukunft ohne Krankheiten. LifeTime-Initiative und The Future Game 2050 laden zu einer virtuellen Live-Performance ein.

    Donnerstag, 5. November 2020, 16:00 – 17:30 Uhr

    Ist eine Zukunft ohne Krankheiten möglich? In einer virtuellen Live-Performance ergründen wir, wie unser Leben in einer Welt aussehen würde, in der die Ziele der LifeTime-Initiative erfolgreich umgesetzt wurden. LifeTime und The Future Game 2050 fordern die Teilnehmer*innen auf, ihre eigenen Zukunftsszenarien zu entwerfen und laden zu einer mutigen Reise ein, eine Zukunft ohne Krankheiten wahr werden zu lassen. Das immersive Erlebnis wird von Interviews mit Expert*innen begleitet, die dieses Zukunftsszenario aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten.

    Livestream via Youtube mit Echtzeit-Feedback von Zuschauer*innen und anderen interaktiven Elementen. Link zum Livestream

    ​Link zur Veranstaltung

    Sprecher*innen

    • Prof. Nikolaus Rajewsky (Direktor des Berliner Instituts für Medizinische Systembiologie des MDC (BIMSB) und Stellvertretender Wissenschaftlicher Vorstand des MDC)
    • Dr. Agnieszka Rybak-Wolf (Leiterin Organoid-Plattform am MDC)
    • Dr. Emanuel Wyler (Molekularbiologe am MDC)
    • Friederike Riemer (Mitbegründerin von „The Future Game 2050“)
    • Felix M. Wieduwilt (Mitbegründer von „The Future Game 2050“)

     

    Reality-TV – ein Tag im biomedizinischen Labor

    6. November: Wir bieten einen ungeschminkten Einblick in unsere Labore: einen Tag lang Wissenschaft, Spaß und spannende Menschen.

    Freitag, 6. November 2020, 9:00 Uhr - 18:00 Uhr

    Wir streamen einen ganzen Tag lang das ganz normale Leben in unseren Laboren. MDC-Wissenschaftler*innen erklären, was sie gerade machen, wie und warum. Sie können ihnen über die Schulter schauen, während die Forscher*innen experimentieren. Das Publikum kann Fragen stellen, die wir entweder live oder in einer der Q&A-Kaffeepausen beantworten, egal ob es um unsere Forschung oder Ausbildung und Karrierewege in der Wissenschaft geht. Zwischendurch gibt es Live-Musik und TikToks und vieles mehr – eben das ganze normale Leben in einem biomedizinischen Labor!

    In Kooperation mit Wissenschaft im Dialog.

    Weitere Informationen

    Teilnehmer*innen

    • Dr. Emanuel Wyler (Postdoktorand am MDC)
    • Janita Mintcheva (Doktorandin am MDC)
    • Anika Neuschulz (Doktorandin am MDC)
    • Nora Fresmann (Doktorandin am MDC)
    • Dr. Andreas Ofenbauer (Postdoktorand am MDC)
    • Jonas Peters (Doktorand am MDC)
    • Marco Uhrig (Doktorand am MDC)
    • Karla Hajman (Musikerin, Satirikerin, Science Slammerin)
    • Dr. Luiza Bengtsson (Public Engagement und Wissenstransfer am MDC)

     

    Digital Future Medicine Science Match 

    7. November: 80 internationale Spitzenwissenschaftler*innen sprechen über künstliche Intelligenz in der translationalen Medizin

    Samstag, 7. November 2020

    Das Digital Future Medicine Science Match bringt 800 Teilnehmer zusammen. An dem eintägigen Programm nehmen 80 internationale Spitzenwissenschaftler*innen teil, die in dreiminütigen Vorträgen und einer Keynote die Spitzenleistungen in der translationalen Medizin präsentieren. Das Thema in diesem Jahr lautet: Künstliche Intelligenz in der translationalen Medizin. 

    Im Rahmen dieser Veranstaltung wird Dr. Roland Schwarz vom MDC eine Session leiten, die sich mit künstlicher Intelligenz und medizinischer Grundlagenforschung befasst. Das Labor von Dr. Roland Schwarz entwickelt und wendet rechnergestützte Methoden zum Verständnis der Tumorheterogenität und der Krebsentwicklung an, so dass er eine Reihe innovativer und spannender Referent*innen zu diesem Thema zusammenbringen wird. Am Future Science Match nehmen treffen sich Ärzte, Gesundheitsexperten, Forscher, Politiker, Entwickler, Ingenieuren, Innovatoren, Industrie, Unternehmern und Investoren. 

    Die Veranstaltung wird von Berlins führender Tageszeitung Der Tagesspiegel und dem Berlin Institute of Health (BIH ) organisiert.

    Weitere Informationen

    Neue Wege in der Biomedizin: SARS-Cov-2-Forschung

    9. November: Welche Zellveränderungen entstehen durch die SARS-Cov-2-Infektion und wie wirken sich diese auf den Krankheitsverlauf aus?

    Montag, 9. November 2020, 16 - 18 Uhr

    Zellveränderungen bei Infektion und daraus entstehende unterschiedliche Krankheitsverläufe

    Das Virus SARS-Cov-2 beschäftigt derzeit die ganze Welt und beeinflusst unseren Alltag. Auch in Berlin läuft die Forschung auf Hochtouren. Der MDC-Wissenschaftler Dr. Emanuel Wyler untersucht die Veränderungen in verschiedenen Zellen und Organoiden bei einer Infektion. Hierbei wird die Frage geklärt: Welche Veränderungen finden in infizierten Zellen statt und wie entstehen daraus schwere oder milde Krankheitsverläufe? Die Veränderungen in einer infizierten Zelle können von Zelltyp zu Zelltyp unterschiedlich sein. Die untersuchten Modelle sind bspw. Lungenstücke, verschiedene Organoide und unterschiedliche Zelllinien.

    Dr. Emanuel Wyler ist Molekularbiologe am MDC und arbeitet in der Forschungsgruppe "RNA-Biologie und posttranskriptionelle Regulation". Er experimentiert mit Big Data auf Viren, um ihre Interaktion mit menschlichen Zellen zu untersuchen.

    Weitere Informationen
    Twitter: @ewyler

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    Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: info@planetarium.berlin

    Organoide des menschlichen Gehirns alias "Mini-Gehirne" als Werkzeuge zur Erforschung von Krankheiten des Nervensystems

    11. November: In dieser Lehrerfortbildung erleben Sie den neuesten Stand der Wissenschaft und erhalten wertvolle Informationen über aktuelle Trends in der Life Science Forschung.

    Mittwoch, 11. November 2020, 16 - 17:30 Uhr

    Die Organoide sind 3D-Kulturen aus Stammzellen, welche die zelluläre Komplexität und Funktionalität menschlicher Organe in vitro abbilden. Unter Verwendung von Organoiden werden Forschern tiefere Einblicke in die entscheidenden zellulären Prozesse bei der Gewebe- und Organbildung sowie in pathologischen Prozessen in vitro ermöglicht. Da das menschliche Gehirn einzigartig ist, und selbst Primatenmodelle die Ausbildung neurologischer Erkrankungen des menschlichen Gehirns nicht genau darstellen, ist die Entwicklung der sogenannten Mini-Gehirne ein entscheidender Durchbruch. In diesem Kurs möchten wir Ihnen die Grundlagen der Mini-Gehirne, ihre Anwendung sowie die Limitierungen vorstellen.

    Link zur Veranstaltung

     

    Die Fortbildung findet in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Nikolaus Rajewsky (Systems Biology of Gene Regulatory Elements) statt, als Teil einer Fortbildungsreihe „Labor trifft Lehrer – digital!“

    Referentinnen

    • Dr. Agnieszka Rybak-Wolf (Leiterin der Organoid-Plattform am MDC)
    • Miriam Wandres (Doktorandin am MDC)
    • Dr. Anna Löwa (Postdoktorandin am MDC)
    • Dr. Luiza Bengtsson (Wissenschaftliche Leitung „Labor trifft Lehrer”)

    Anmeldung

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    Ort

    MDC Berlin-Mitte (BIMSB)
    Hannoversche Str. 28
    10115 Berlin

    Falling Walls

    1.-10. November

    1.-10. November 2020

    Falling Walls und die Berlin Science Week organisieren erneut den World Science Summit, der vom 1. bis 10. November 2020 virtuell stattfindet. In diesem Jahr öffnet sich damit ein globales Schaufenster mit freiem digitalem Zugang für alle. Ziel des Gipfels ist es, einige der weltbesten Forscher*innen zu würdigen und die jüngsten Durchbrüche in Wissenschaft und Gesellschaft aus der ganzen Welt zu feiern. 

    Nominiert wurden fünf Personen aus dem MDC:

    • Professor Norbert Hübner in der Kategorie Life Sciences für seine Arbeit über die Landschaft des menschlichen Herzens.
    • Ian Erik Stewart (AG Poulet) in der Kategorie Science in The Arts, für EDGE, das die Neurowissenschaften mittels Kunst an die Öffentlichkeit bringt.
    • Tobias Opialla (AG Kempa) in der Kategorie Science and Innovation Management für seine Arbeit an Lab Hive, einem Online-Tool zur Koordination von Laborressourcen während der Corona-Pandemie.
    • Katrina Meyer (AG Selbach) in der Kategorie Emerging Talents für ihre Entdeckung eines neuartigen Krankheitsmechanismus.
    • Dr. Luiza Bengtsson in der Kategorie Science Engagement Initiatives für ihre Entwicklung von "Real or Fake", einem interaktiven Quiz, bei dem das Publikum entscheidet, ob die dort von den Forschern präsentierte Wissenschaft echt ist oder erfunden.

    Ob es die Nominierten es bis zum Finale schaffen und mehr über die anderen wissenschaftlichen Durchbrüche ist vom 1. bis zum 10. November 2020 zu erfahren. Es gibt tägliche Highlights um 12 Uhr GMT (13 Uhr deutsche Zeit). Das Finale wird am 9. November 2020 um 12 Uhr GMT (13 Uhr deutsche Zeit) live übertragen. Dann geht es um die zehn Durchbrüche des Jahres.

    Das vollständige Programm umfasst: 500+ Redner, 200+ Sitzungen, 1 digitale Plattform mit live übertragenen Durchbrüchen, Expertenpanels, Workshops und Vorträge.

    Weitere Informationen

    Rückblick

    © Antje Dombrowsky / Berlin Partner