Dr. Katrina Meyer, ehemalige MDC-Doktorandin und "KlarText"-PreistrÀgerin 2019

đŸ“ș Katrina Meyer erhĂ€lt Helmholtz-Doktorandenpreis

Die Gewinner des diesjĂ€hrigen Helmholtz-Doktorandenpreises stehen fest: Erstmals sind fĂŒnf der sechs Nachwuchstalente Frauen – und im Forschungsbereich Gesundheit wird Katrina Meyer vom MDC ausgezeichnet. Der Helmholtz-PrĂ€sident ĂŒberreichte den Preis wĂ€hrend des Symposiums „Helmholtz Horizons“.
Uns ist es ein großes Anliegen, talentierte Frauen bei ihrer weiteren wissenschaftlichen Karriere optimal zu fördern.
Otmar D. Wiestler
Professor Otmar D. Wiestler PrÀsident der Helmholtz-Gemeinschaft

„In der Helmholtz-Gemeinschaft werden derzeit mehr als 8.000 Doktorandinnen und Doktoranden betreut, die wesentlich zum Forschungserfolg unserer Wissenschaftsorganisation beitragen“, sagte Otmar D. Wiestler, der PrĂ€sident der Helmholtz-Gemeinschaft. „Ich freue mich sehr, dass wir heute sechs von ihnen fĂŒr ihre hervorragenden Leistungen auszeichnen können.“ Dies sei hoffentlich ein Ansporn fĂŒr sie, sich weiterhin der Wissenschaft zu widmen und eine wissenschaftliche Karriere einzuschlagen. FĂŒnf der sechs Preise gingen in diesem Jahr an Frauen. „Das ist ein besonders schöner Aspekt der diesjĂ€hrigen Preisvergabe“, sagte Wiestler bei der PreisĂŒbergabe im Futurium, die im Rahmen des Symposiums „Helmholtz Horizons“ stattfand. „Uns ist es ein großes Anliegen, talentierte Frauen bei ihrer weiteren wissenschaftlichen Karriere optimal zu fördern. In der aktuellen Vergaberunde hatten wir besonders viele ausgezeichnete Bewerberinnen.“

Im Forschungsbereich Gesundheit wurde die Dissertation von Dr. Katrina Meyer am Max-DelbrĂŒck-Centrum fĂŒr Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) ausgezeichnet: „A peptide-based interaction screen on disease-related mutations“. Die Tschira-Stiftung hatte die Nachwuchswissenschaftlerin bereits im Oktober mit dem Klartext-Preis geehrt.

Über den Doktorandenpreis

Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die ihre Promotion an einem Helmholtz-Zentrum durchgefĂŒhrt und vor maximal einem Jahr mit hervorragendem Ergebnis abgeschlossen haben, können von ihren Zentren fĂŒr den Helmholtz-Doktorandenpreis nominiert werden. Die AuszeichnungergĂ€nzt die bereits etablierten und erfolgreichen Instrumente der Helmholtz-Nachwuchsförderung. Sie wĂŒrdigt herausragende Leistungen wĂ€hrend der Promotionsphase, wertet die Promotion auf und fördert die wissenschaftliche Exzellenz. In jedem der sechs Helmholtz-Forschungsbereiche wird jĂ€hrlich ein Preis vergeben.Die erfolgreichen Kandidatinnen und Kandidaten erhalten einmalig ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro. Über dessen wissenschaftliche Verwendung können sie selbst verfĂŒgen. ZusĂ€tzlich wird der PreistrĂ€gerin oder dem PreistrĂ€ger eine Reise- und Sachkostenpauschale von bis zu 2.000 Euro pro Monat fĂŒr einen Auslandsaufenthalt von bis zu sechs Monaten an einer internationalen Forschungseinrichtung zur VerfĂŒgung gestellt.

Jedes Jahr erhalten sechs junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den Helmholtz-Doktorandenpreis fĂŒr ihre hervorragenden Leistungen. Die Gewinnerinnen und der Gewinner sind dieses Jahr: Klaus Russell-Wells: Katrina Meyer, Miriam Menzel, Yi‐Jen Chen, Josua Vieten, Anita Schulz and Annegret Grimm-Seyfarth.

WeiterfĂŒhrende Informationen

Pressemeldung der Helmholtz-Gemeinschaft

„KlarText“-Preis fĂŒr MDC-Forscherin

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