Kirstin Bodensiek, Martin Keller und Maike Sander

Zu Gast am Max Delbrück Center: Martin Keller

Der neue Helmholtz-Präsident Martin Keller hat 18. Februar das Max Delbrück Center besucht und sich mit den Mitarbeitenden ausgetauscht. Derzeit reist er zu allen 18 Helmholtz-Zentren vor Ort ein Bild von der vielfältigen Forschung, die in der Gemeinschaft vorangetrieben wird.

Kaffee oder Tee? Kaffee!“ Berlin oder Bayern? Das immergrüne Colorado!“ Schnelligkeit oder Präzision? Schnelligkeit!“ – Mit einer Entweder-oder-Runde während seines Antrittsbesuchs am 18. Februar 2026 am Max Delbrück Center in Berlin-Buch setzte Professor Martin Keller ein Signal: Er schätzt Tempo und Klarheit. Bei vielen Aufgaben sei es wichtiger, überhaupt eine Entscheidung zu fällen als zu lange abzuwägen und nicht zu handeln.

Nach etwa dreißig Jahren in den USA, zuletzt als Direktor des National Renewable Energy Laboratory (NREL) in Golden, Colorado, war Keller 2025 nach Deutschland zurückgekehrt und ist seit November der neue Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft. Derzeit reist er zu allen 18 Helmholtz-Zentren, um die unterschiedlichen Forschungsschwerpunkte und die Menschen dahinter kennen zu lernen. Am 18. Februar 2026 war sein Antrittsbesuch bei uns in Berlin-Buch. Während es draußen schneite, traf er sich drinnen u.a. mit allen Interessierten zum Kamingespräch. Für viele Mitarbeitende am Max Delbrück Center war es eine Gelegenheit, ihn erstmals persönlich zu erleben und ihre Fragen zu stellen. 

Ich bin hier, um die richtigen Rahmenbedingungen sicherzustellen, damit Sie Ihren Job machen können“, war seine Botschaft an diesem Tag. Gemeinsam mit unserer Wissenschaftlichen Vorständin und Vize Helmholtz Health, Professorin Maike Sander, sowie unserer Administrativen Vorständin Kirstin Bodensiek tauschte er sich mit Expert*innen aus den Bereichen Bau, Finanzen und Strategie aus. Er diskutierte mit Forscherinnen und Forschern unterschiedliche Ansätze molekularer Prävention, bekam Einblicke in strategische Initiativen und die Förderung von Unternehmergeist am Zentrum und sprach mit Doktorand*innen und Postdocs über ihre Karriereentwicklung. Eine Campus-Tour durch zentrale Labore und Technologieplattformen rundete den Besuch ab. 

Sein Fazit: Am Max Delbrück Center entsteht das Fundament für die Medizin der Zukunft: Exzellente Grundlagenforschung und modernste Technologien greifen hier nahtlos ineinander – mit dem klaren Anspruch, wissenschaftliche Erkenntnisse zügig in konkrete Anwendungen zu überführen und damit spürbaren gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen. Der systemische, krankheitsübergreifende Ansatz eröffnet neue Wege für Prävention und Therapie, indem er Krankheitsprozess bereits vor dem Auftreten von Symptomen erkennt und gezielte Prävention auf molekularer Ebene ermöglicht. So entsteht die Basis für eine präzisere, vorausschauende und vorbeugende Medizin – ein zentrales Ziel der Helmholtz-Gemeinschaft.“

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