Das MDC trauert um Johanna Quandt

Johanna Quandt (21. Juni 19263.August 2015). Foto: D. Ausserhofer/​MDC

Das MDC trauert um Johanna Quandt, die am Montag, 3. August, im Alter von 89 Jahren starb. Sie war eine große Wohltäterin der Wissenschaft und unterstützte das Berliner Institut für Gesundheitsforschung / Berlin Institute of Health (BIH) mit 40 Millionen Euro für ihre Persönliche Exzellenz-Initiative“. Bei einer Pressekonferenz im November 2012 sagte sie anlässlich der bevorstehenden Gründung des BIH: Ich will dazu beitragen, dass wir den besten Köpfen beste Bedingungen bieten. Studierende, Ärzte und Spitzenwissenschaftler aus aller Welt sollen hier eine herausragende und international sichtbare Gesundheitsforschung betreiben können. Damit wird nicht nur die biomedizinische Forschung in Deutschland, sondern auch der Wissenschaftsstandort Berlin vorangebracht.“ 

Im Frühjahr 2013 war Johanna Quandt unser Ehrengast bei der Eröffnung des Max-Rubner-Hauses, benannt nach ihrem Großvater, der Physiologe und Hygieniker in Berlin war und bekannt für seine Forschungen zum Metabolismus wurde. Seine Enkelin Johanna Bruhn heiratete den Industriellen Herbert Quandt und führte nach dessen Tod 1982 das Unternehmen weiter. Die Familie Quandt wurde Hauptaktionär bei BMW und zählt zu den reichsten Familien Deutschlands. 

Johanna Quandt war eine bescheidene Frau mit einem großen Interesse für Wissenschaft und Gesundheitsforschung und mit einem festen Willen“, sagt Thomas Sommer, wissenschaftlicher Direktor (komm.) des MDC und Mitglied des Vorstands des BIH. Wir betrauern den Verlust einer großen Freundin des MDC und des BIH.“