people in a lab
Heidelberg/Mannheim

PhD Position (m/w/d)

Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft hat sich zum Ziel gesetzt, die Medizin von morgen durch unsere Entdeckungen von heute zu verändern. An unseren Standorten in Berlin-Buch, Berlin-Mitte, Heidelberg und Mannheim arbeiten unsere Forschenden interdisziplinär zusammen, um die Komplexität von Krankheiten auf Systemebene zu entschlüsseln – von Molekülen und Zellen bis hin zu Organen und dem gesamten Organismus. In Partnerschaften mit Wissenschaft, Klinik und Industrie sowie in globalen Netzwerken streben wir danach, biologische Erkenntnisse in Anwendungen zu überführen, um gesundheitliche Abweichungen früh zu erkennen, personalisierte Therapien zu entwickeln und letztendlich die Prävention von Krankheiten zu ermöglichen. Das 1992 gegründete Max Delbrück Center inspiriert und fördert heute einen vielfältigen Talentpool von rund 1.800 Menschen aus mehr als 70 Ländern. Wir werden zu 90 Prozent vom Bund und zu 10 Prozent vom Land Berlin finanziert.

Wir suchen einen **engagierten und hochmotivierten Molekular- oder Zellbiologin**, der*die unser von der DFG gefördertes Sonderforschungszentrum SFB 1550 „Molekulare Schaltkreise von Herzerkrankungen“ in Heidelberg verstärkt.

Die Position ist Teil des Projekts „Transkriptionelle Umstrukturierung von Kardiomyozyten in bioengineerten Mikroumgebungen“, das in enger Zusammenarbeit mit dem Labor von Christine Selhuber-Unkel durchgeführt wird. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie entzündliche und metabolische Signale die Funktion und den epigenetischen Zustand von Kardiomyozyten beeinflussen. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zum besseren Verständnis der Auswirkungen des kardiometabolischen Syndroms auf Herzmuskelzellen.

Im Rahmen des Projekts entwickeln und nutzen Sie innovative Modelle auf Basis menschlicher Stammzellen und bioengineerter Kardiomyozyten, um Herzzellen unter vollständig definierten Bedingungen mit hoher Auflösung zu untersuchen und zu charakterisieren. Dabei verbinden Sie modernste Methoden aus Molekular- und Zellbiologie, Bioengineering, High-Content-Imaging sowie CRISPR/Cas-basierter Transkriptionsmanipulation. Ziel ist es, krankheitsrelevante Signalprogramme zu identifizieren und neue Ansätze zu erforschen, mit denen krankheitsassoziierte Zellzustände gezielt beeinflusst und möglicherweise umgekehrt werden können.

Ihre Aufgaben

  • Sie übernehmen die eigenständige Bearbeitung Ihres Forschungsprojekts und untersuchen, wie entzündliche und metabolische Signale den Zustand von Kardiomyozyten sowie deren Genregulation und epigenetische Landschaft beeinflussen.
  • Sie etablieren, optimieren und charakterisieren Kardiomyozytenmodelle aus humanen induzierten pluripotenten Stammzellen (hiPSCs) in 2D- sowie in bioengineerten 3D-Mikroumgebungen.
  • Sie setzen ein breites Spektrum molekular- und zellbiologischer Methoden ein, darunter hiPSC-Kultur und -Differenzierung, molekulare Klonierung, CRISPR/Cas-basiertes Genom- und Transkriptions-Engineering, Immunoblotting, ELISA, qPCR, Durchflusszytometrie und High-Content-Mikroskopie.
  • Sie generieren und analysieren Transkriptom- und Epigenom-Datensätze, unter anderem mittels RNA-Seq, ATAC-Seq sowie ChIP-Seq oder CUT&Tag.
  • Sie verknüpfen Hochdurchsatz-Sequenzierungsdaten mit Bildgebungsdaten und funktioneller Phänotypisierung, um molekulare Schaltkreise zu identifizieren, die Stressreaktionen und Umbauprozessen von Kardiomyozyten zugrunde liegen.
  • Sie untersuchen ausgewählte Signal- und Transkriptionsregulatoren mithilfe genetischer Ansätze wie CRISPR/Cas oder shRNA sowie durch den gezielten Einsatz niedermolekularer Wirkstoffe.
  • Sie dokumentieren, analysieren und interpretieren Ihre experimentellen Ergebnisse und bewerten diese kritisch im wissenschaftlichen Kontext.
  • Sie präsentieren Ihre Forschungsergebnisse in internen Meetings und Seminaren sowie auf nationalen und internationalen Konferenzen.
  • Sie wirken an der Veröffentlichung Ihrer Forschungsergebnisse in begutachteten wissenschaftlichen Fachzeitschriften mit


Ihr Profil

  • Sie verfügen über einen Masterabschluss (M.Sc.) oder einen vergleichbaren Abschluss in Biologie, Molekularbiologie, Zellbiologie, Molekularmedizin, Biomedizin oder einem verwandten Fachgebiet einer international anerkannten Hochschule oder Forschungseinrichtung.
  • Sie bringen fundierte theoretische Kenntnisse in der Molekular- und Zellbiologie mit.
  • Sie verfügen über praktische Erfahrung in der Kultivierung von Säugetierzellen sowie in der Anwendung molekularbiologischer Methoden.
  • Erfahrungen mit hiPSC-Kulturen, der Differenzierung von Kardiomyozyten, CRISPR/Cas-basierten Methoden, High-Content-Imaging oder Next-Generation-Sequencing sind von Vorteil.
  • Kenntnisse in den Bereichen Kardiologie, Immunologie, Epigenetik, Bioengineering oder in der computergestützten Analyse von Sequenzierungsdaten sind wünschenswert.
  • Idealerweise haben Sie bereits Erfahrung mit der Erstellung, Aufbereitung oder Interpretation von Transkriptom- und Epigenom-Datensätzen.
  • Sie begeistern sich für wissenschaftliche Fragestellungen rund um Entzündungssignalwege, Kardiomyozytenbiologie und die molekularen Mechanismen von Erkrankungen.
  • Sie sind motiviert, innovative und für den Menschen relevante Modellsysteme unter definierten experimentellen Bedingungen zu etablieren und weiterzuentwickeln.
  • Eine selbstständige, strukturierte und zugleich teamorientierte Arbeitsweise zeichnet Sie aus, und Sie arbeiten gerne in einem interdisziplinären Forschungsumfeld.
  • Sie verfügen über sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift und können sich sicher in einem internationalen wissenschaftlichen Umfeld verständigen.


Ihre Benefits

  • internationales Arbeitsumfeld mit Kommunikation in englischer und deutscher Sprache
  • interessante Karrieremöglichkeiten und umfangreiches Qualifizierungs- und Weiterbildungsangebot
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf zertifiziert durch das Audit berufundfamilie
  • vielfältige Unterstützung für „Neu-Berliner*innen“ (Welcome & Family Office)
  • Ein internationales, kooperatives und interdisziplinäres Forschungsumfeld an der Schnittstelle von Molekular- und Zellbiologie, Kardiologie, Materialwissenschaften und Bioingenieurwesen.
  • Teilnahme an der Ausbildungsplattform des SFB 1550, einschließlich Kompetenzkursen, Seminaren, Workshops und Journal Clubs.
  • Regelmäßige strukturierte Treffen mit dem Projektteam und individuelle wissenschaftliche Betreuung.
  • Möglichkeiten, ein eigenständiges Forschungsprofil zu entwickeln und an Kooperationsprojekten mitzuwirken.
  • Unterstützung bei der Präsentation von Forschungsergebnissen auf nationalen und internationalen Konferenzen.
  • Möglichkeiten zum Aufbau wissenschaftlicher Netzwerke durch nationale und internationale Forschungskonsortien und Fachgesellschaften, darunter das DZHK, die DGK, die ESC und die AHA.
  • Ein anregendes Forschungsumfeld in Heidelberg, Deutschland.

Kontakt

Eric Schoger
Eric Schoger
eric.schoger@mdc-berlin.de

Fakten & Zahlen

Arbeitsort
HI-TAC Mannheim/Heidelberg
Vergütung
Die Vergütung erfolgt nach TVöD Bund, je nach Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen bis Entgeltgruppe 13
Gewünschter Eintrittstermin
01. November 2026
Befristung
befristet
Team
Eric Schoger
Bewerbungsfrist
02. Oktober 2026
Beschäftigungsumfang
-
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Bitte reichen Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung über unser Online-Portal mit Motivationsschreiben, Lebenslauf (ohne Foto, ohne Altersangabe und ohne Informationen über Ihren Familienstand), Studiennachweis, 2 wissenschaftliche Empfehlungsschreiben und weitere relevante Anlagen ein.

Haben Sie einen ausländischen Abschluss, reichen Sie bitte einen Nachweis über die Anerkennung Ihres Masterabschlusses in Deutschland mit der Bewerbung ein. Der Nachweis kann über die Datenbank anabin ermittelt und als PDF-Anlage zur Bewerbung erfolgen. Nähere Informationen finden Sie unter Recognition of Degrees and Achievments.

Informationen zu fairer Mobilität finden Sie hier: https://www.fair-labour-mobility.eu/.
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Chancengleichheit, Vielfalt und Inklusion

Exzellenz in Wissenschaft und Innovation braucht Vielfalt, Inklusion und gegenseitigen Respekt. Am Max Delbrück Center setzen wir uns für ein Arbeitsumfeld ein, das diese Werte aktiv lebt - ein Umfeld, in dem Menschen unterschiedlichster Herkunft sich wissenschaftlich, beruflich und persönlich weiterentwickeln können. Als werteorientiertes Forschungsinstitut sind wir überzeugt, dass Vielfalt in Denken, Erfahrung und Identität wesentlich für unsere Mission ist: die biomedizinische Forschung voranzutreiben, um die Medizin von morgen zu gestalten. Wir fördern eine Kultur der Neugier, Kreativität und Zusammenarbeit sowie ein gemeinsames Verantwortungsbewusstsein für Chancengleichheit und Offenheit. Wir freuen uns über Bewerbungen von Menschen jeden Geschlechts, unterschiedlicher kultureller Hintergründe, Lebenswege und Perspektiven – besonders von jenen, die neue Blickwinkel einbringen und mit Teamgeist unsere internationale Gemeinschaft bereichern möchten. Die Auswahl der Bewerber*innen erfolgt auf Grundlage von Qualifikation und Erfahrungen, frei von jeglicher Diskriminierung. Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen sind ausdrücklich erwünscht; geeignete Unterstützungsmaßnahmen stellen wir selbstverständlich zur Verfügung.