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Forschung in echt

Wenn Wissenschaft Schule macht

Wie funktioniert Forschung wirklich? Und wie können junge Menschen lernen, wissenschaftliche Informationen kritisch zu hinterfragen? Das von der Stiftung Charité geförderte Science-Media-Tandem ​„Forschung in echt“ bringt Schüler*innen und Forschende ins Gespräch. Im Mittelpunkt stehen persönliche Begegnungen, offene Fragen und die Fähigkeit, sich eine eigene Meinung zu bilden.

Wissenschaft erleben, Fragen stellen, mitdiskutieren

Wissenschaft begegnet uns täglich – in den Nachrichten, auf Social Media oder bei Entscheidungen über unsere Gesundheit. Doch wie entstehen wissenschaftliche Erkenntnisse? Wem können wir vertrauen? Und wie lassen sich unterschiedliche Informationen und Argumente einordnen?

Genau hier setzt das Projekt ​„Forschung in echt – Austausch macht Schule“ an. Forschende des Max Delbrück Center, der Charité und des Berlin Institute of Health (BIH) haben gemeinsam mit Partner*innen aus der Wissenschaftskommunikation Begegnungsformate für Schulklassen entwickelt. Ziel ist es, jungen Menschen nicht nur wissenschaftliches Wissen zu vermitteln, sondern ihnen auch Einblicke in den Forschungsalltag zu ermöglichen und den offenen Austausch zu fördern.

Am Beispiel der HPV-Impfung beschäftigen sich die Schüler*innen mit einer konkreten Gesundheitsfrage. Dabei geht es nicht nur um wissenschaftliche Fakten, sondern auch um persönliche Fragen, unterschiedliche Perspektiven und den Umgang mit Unsicherheiten. Die Jugendlichen erhalten die Gelegenheit, direkt mit Forschenden ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und Argumente kritisch zu hinterfragen.

Das Projekt möchte so das Vertrauen in wissenschaftliche Prozesse stärken und junge Menschen dabei unterstützen, informierte und selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen.

Einblicke in das Projekt

Wie erleben die Beteiligten den Austausch zwischen Wissenschaft und Schule? Im Video erzählen sie von ihren Erfahrungen und davon, warum persönliche Begegnungen und offene Gespräche für beide Seiten wertvoll sind.

Forschung und Schule im Dialog

An dem Projekt beteiligten sich die Georg-Werth-Schule in Berlin-Friedrichshain und das Diesterweg-Gymnasium in Berlin-Wedding. Gemeinsam mit Forschenden und Wissenschaftskommunikator*innen konnten die Schulklassen neue Perspektiven auf Wissenschaft und Forschung kennenlernen.

Begleitet wurde das Projekt von einem Filmteam von Hoppenhaus und Grunze Medien. Die rund 20-minütige Dokumentation zeigt, wie die Begegnungen gestaltet wurden, und soll weitere Schulen, Forschende und Entscheidungsträger*innen dazu ermutigen, ähnliche Austauschformate zu ermöglichen.

Ein gemeinsames Projekt

„Forschung in echt – Austausch macht Schule“ entstand in Zusammenarbeit zwischen dem Max Delbrück Center, der Charité, dem Berlin Institute of Health (BIH) und Hoppenhaus und Grunze Medien.

Das Projekt wird von der Stiftung Charité im Rahmen des Formats science x media Tandems gefördert. Das Tandem bilden Professorin Il-Kang Na und die Filmemacherin Kerstin Hoppenhaus.

Tandem
  • Kerstin Hoppenhaus, Hoppenhaus und Grunze Medien
  • Professorin Il-Kang Na, BIH, BSIO, Max Delbrück Center
Projektteam aus der Wissenschaftskommunikation
  • Dr. Marie Burns, ehemals Max Delbrück Center
  • Andrea Florez Jurado, Max Delbrück Center
  • Sibylle Grunze, Filmteam, Hoppenhaus und Grunze Medien
  • Kerstin Hoppenhaus, Filmteam, Hoppenhaus und Grunze Medien
  • Jana Schlütter, Max Delbrück Center
Außerdem Teil des Projekts
  • Lucien Rûshen Kartal, Filmemacher und Erzieher
  • Katja Stenzel, Correctiv
  • Lisa Hanisch
Schulen
  • Georg-Werth-Schule im Friedrichshain, Leo Schneider mit seinen Klassen
  • Diesterweg-Gymnasium Berlin in Wedding, Dr. Beate Buchmeier mit ihrer Klasse 

Weitere Informationen: Zur Projektveranstaltung und Filmpremiere