Nierenspezialist Prof. Friedrich Luft erhält Lingen-Preis
Für seine “herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Pathophysiologie, Klinik und Therapie der Nieren- und Gefäßerkrankungen” hat der Berliner Nieren- und Bluthochdruckspezialist Prof. Friedrich Luft am 30. November 2001 den mit 100.000 Mark dotierten Preis der Helmut und Ruth-Lingen Stiftung (Köln) erhalten. Prof. Luft ist Nephrologe an der Franz-Volhard-Klinik für Herz-Kreislauf-Erkrankungen der Charité der Humboldt-Universität zu Berlin und leitet darüber hinaus eine Forschungsgruppe am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch. Mit dem Preisgeld will Prof. Luft junge Wissenschaftler fördern. Der Internist Prof. Wilhelm Krone (Universität Köln) wurde für “herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Biochemie, Klinik und Therapie der Störungen des Lipidstoffwechsels und der Arteriosklerose” ausgezeichnet und erhielt ebenfalls 100.000 Mark.
Der Lingen-Preis ist benannt nach dem Kölner Verleger-Ehepaar Helmut und Ruth Lingen. Zweck der von ihnen 1991 eingerichteten Stiftung ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung in der Medizin, insbesondere in den Bereichen Migräne, Infarkt und Krebs. Der Preis wird jährlich verliehen.
Barbara Bachtler
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